Kein Machtwechsel

26. Januar 2012 10:31; Akt: 26.01.2012 10:31 Print

Meuterei auf Papua-Neuguinea gescheitertMeuterei auf Papua-Neuguinea gescheitert

Der Machtkampf um die Führung des Inselstaats Papua-Neuguinea geht weiter. Soldaten wollten den Militärchef aus dem Amt putschen. Es gelang ihnen nicht.

storybild

Der ehemalige Premierminister Michael Somare (Archivbild) wollte wieder ins Amt und zettelte deshalb einen Putsch an. (Bild: Keystone/Ben Fraser)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

In Papua-Neuguinea ist eine von Ex-Regierungschef Sir Michael Somare angezettelte Meuterei offenbar gescheitert. Etwa die Hälfte der 30 an der Meuterei beteiligten Soldaten sei unter Arrest, teilte der stellvertretende Premier Belden Namah am Donnerstagabend (Ortszeit) mit.

Namah forderte den Anführer der Rebellen, Oberst im Ruhestand Yaura Sasa, auf, sich zu ergeben und den unter Hausarrest gestellten Militärchef General Francis Agwi wieder freizulassen.

Lang anhaltender Machtkampf

Somare hatte die Meuterei angezettelt, um wieder an die Macht zu kommen. Das teilte Somares Tochter Bertha mehren Journalisten mit, wie die Zeitung «The Australian» berichtete. Somare war im August von dem jetzigen Regierunschef Peter O'Neill ersetzt worden. Seitdem kämpfen die beiden Politikern um die Macht.

Nach Beginn der Meuterei hatte Oberst a.D. Sasa in der Hauptstadt Port Moresby verlangt, dass binnen sieben Tagen das Parlament Somare wieder zum Ministerpräsidenten machen müsse. Sasa bezeichnete sich nach Angaben der australischen Nachrichtenagentur Associated Press dabei selbst als neuen Militärkommandant. Weiteren Medienberichten zufolge hatte die Meuterei in der Taurama-Kaserne in Port Moresby stattgefunden.

(dapd)

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Hinweis der Redaktion: Die Kommentarfunktion für diese Story wurde deaktiviert. Es können daher keine neuen Kommentare mehr gepostet werden.
  • Jon Doe am 26.01.2012 22:38 Report Diesen Beitrag melden

    Deja vue

    In PNG findet man leider immer Beamte, Behoerden oder Militaers die fuer Rostof Unternemen putschen. PNG sollte sich auf den Turismus consentrieren und mit befreundeten Laendern Zoelle abbauen, aber so dass im Gegenzug, entlich mal ne brauchbare Strasse vom Sueden in den Norden der Hauptinsel gebaut wirt.