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Pulverfass Iran
16. Juni 2009 07:15; Akt: 16.06.2009 11:59 Print
Sieben Tote bei Unruhen in Teheran
Bei den Unruhen in der iranischen Hauptstadt Teheran sind nach Angaben des Staatsradios sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Zivilisten hätten eine militärische Einheit angegriffen, meldete Radio Payam. Präsident Ahmadinedschad hat unterdessen das Land verlassen.
Am Rande der Proteste im Iran sind laut einem Bericht des Staatssenders sieben Zivilisten getötet worden. Es handle sich um «Gauner», die am Montag eine militärische Einrichtung angegriffen hätten, berichtete der Sender am Dienstag.
Panik brach aus
An der Kundgebung für den unterlegenen Präsidentschaftskandidaten Mir Hussein Mussawi hatten hunderttausende Menschen teilgenommen. Laut westlichen Journalisten fielen am Ende der Demonstration Schüsse, auch Tränengas wurde eingesetzt. Viele Menschen verliessen den Ort der Kundgebung in Panik.
Ahmadinedschad ausser Landes
Ungeachtet der Proteste reiste der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am Dienstag in die Stadt Jekaterinburg im Ural (Russland). Er will am Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) teilnehmen, wie die Agenturen Interfax und Itar-Tass aus Jekaterinburg meldeten.
Am Vortag hatte die iranische Botschaft in Moskau mitgeteilt, die für Montag geplante Ankunft des iranischen Staatschefs sei verschoben. Es ist unklar, ob Ahmadinedschad am Dienstag auch Kremlchef Dmitri Medwedew treffen wird.
(sda)



























