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Testexplosion
05. März 2010 12:28; Akt: 05.03.2010 14:17 Print
«Unterhosen»-Attentat wäre misslungen
Der so genannte «Unterhosenbomber» wäre mit seinem Versuch gescheitert, ein Flugzeug über den USA zum Absturz zu bringen. Dies zeigt eine Testexplosion in einem ausrangierten Jet in England.
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Vereitelter Anschlag auf Flug 253
Am 25. Dezember hatte der 23-jährige Nigerianer Umar Faruk Abdulmutallab versucht, einen Airbus A-330 der Northwest Airlines auf dem Flug von Amsterdam nach Detroit mit einer in seiner Unterhose versteckten Bombe zum Absturz zu bringen. Ein aufmerksamer Passagier konnte ihn gerade noch daran hindern, den Sprengstoff zu zünden.
Nun wurde das Attentat nachgestellt: Die britische BBC zeigte am Donnerstag einen Dokumentarfilm über den unter Leitung des Sprengstoff- und Terrorexperten John Wyatt durchgeführten Versuch. In einer ausrangierten Boeing 747 auf einem Flugzeug-«Friedhof» in Gloucestershire wurde eine Puppe am gleichen Ort angebracht, an dem Abdulmutallab sass, versehen mit der gleichen Menge Nitropenta-Sprengstoff.
«Traumatische Erfahrung»
Die auf Video festgehaltene Zündung zeigt: Die Hülle des Flugzeugs hielt der Wucht der Explosion stand. «Ich war äusserst überrascht von der Struktur des Flugzeugs, sie kann einen ziemlich heftigen Schlag aushalten», befand John Wyatt. Zwar hätten sich einige Nieten gelöst, doch die Crew hätte das Flugzeug unter Kontrolle halten können. Allerdings wären der Attentäter und sein Sitznachbar getötet worden, und die Explosion hätte an Bord für Panik gesorgt: «Es wäre eine traumatische Erfahrung gewesen.»
Kritiker monieren zudem, dass der Versuch an einer Boeing 747 durchgeführt wurde, während es sich beim fraglichen Jet um einen Airbus handelte. Kip Hawley, ehemaliger Leiter der US-Flugsicherheitsbehörde, zeigte sich im BBC-Film dennoch überzeugt, dass Wyatts Versuch ein «realistisches Bild» wiedergibt. Ähnliche Tests hätten zur Regel geführt, dass Fluggäste maximal 100 ml Flüssigkeit mit an Bord nehmen dürfen.
(pbl)

























