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Kolumbien
02. September 2010 22:48; Akt: 02.09.2010 22:53 Print
FARC tötet acht Soldaten und Polizisten
Die linken kolumbianischen FARC-Rebellen haben nach Angaben der Behörden insgesamt acht Soldaten und Polizisten getötet sowie neun Uniformierte verletzt.
Beim ersten grösseren Anschlag seit der Amtsübernahme des konservativen Präsidenten Juan Manuel Santos am 7. August starben im Südwesten des Landes fünf Polizisten durch eine am Strassenrand versteckte Bombe. Drei Beamte wurden verletzt.
Der Sprengsatz, der nach Einschätzung der Behörden von FARC- Rebellen gelegt wurde, sei explodiert, als die Beamten mit ihrem Fahrzeug vorüberfuhren. Das Fahrzeug sei beim Anschlag am Mittwoch in der Gemeinde El Doncello in der Provinz Caquetá in Brand geraten.
Die anderen Opfer gab es bei Gefechten mit FARC-Einheiten in den Provinzen Norte de Santander an der Grenze zu Venezuela sowie in Nariño an der Grenze zu Ecuador.
Die FARC konnten während der acht Regierungsjahre des Vorgängers von Santos, des ebenfalls konservativen Präsidenten Alvaro Uribe (2002-2010), in die Defensive gedrängt werden.
In einem Land, in dem fast 50 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, haben sie aber immer noch genügend Zulauf, um den Sicherheitskräften empfindliche Schläge zu versetzen. Ausreichend Geld erhalten die FARC offensichtlich aus dem Drogenschmuggel.
(sda)


























