27. Juni 2006 17:25; Akt: 27.06.2006 17:33 Print

Bush hält Klimawandel für ernstes ProblemBush hält Klimawandel für ernstes Problem

Vielleicht besteht doch noch Hoffnung für das weltweite Klima: US-Präsident George W. Bush hat den als Klimawandel als Problem bezeichnet. Dies, nachdem der Republikaner bisher jeglicher Art von Klimaschutz seine Unterstützung verweigert hatte.

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«Ich habe immer wieder gesagt, dass die globale Erwärmung ein ernstes Problem ist», sagte Bush am Montag vor Journalisten. Nun sei es an der Zeit, die Diskussion um die Frage, ob es sich um ein von Menschen oder von der Natur verursachtes Phänomen handele, zu überwinden und stattdessen über Gegenmittel zu sprechen.

Es müssten die erforderlichen Technologien eingesetzt werden, um bestimmte Ziele zu erreichen: «eins: gute Verwalter der Umwelt zu sein; zwei: unabhängiger von ausländischen Ölquellen zu werden, aus wirtschaftlichen Gründen und aus nationalen Sicherheitsgründen».

Bush erwähnte Technologien für saubere Kohleenergie, Wasserstoff- betriebene Autos und modernere Atomkraftwerke.

Der US-Supreme Court will entscheiden, ob die Regierung im Kampf gegen die Klimaerwärmung Abgasregelungen für Neuwagen erlassen muss, wie es Umweltgruppen und mehreren bundesstaatliche und städtische Behörden seit Jahren fordern.

Das Verfahren könnte den Weg für ein Grundsatzurteil und damit für schärfere Umweltgesetze bahnen. Seit dem 2003 kämpfen zwölf US- Bundesstaaten, zahlreiche Städte und ein Dutzend Umweltgruppen gegen die US-Umweltschutzbehörde (EPA), die gegen eine Drosselung der Treibhausgas-Emissionen bei Neuwagen ist.

(sda)