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Kuba kritisiert
21. Februar 2010 08:13; Akt: 21.02.2010 08:24 Print
USA betreibt «Politik des Umsturzes»
Die kubanische Regierung unter Staatschef Raúl Castro hat mit scharfen Worten auf ein Treffen von US-Diplomaten mit kubanischen Oppositionellen reagiert. Washington halte mit dem «provokativen Treffen» an der «Politik des Umsturzes» fest.

Raul Castro ist erbost über das amerikanische Vorgehen. (Bild: Keystone)
Die hochrangige US-Delegation von Staatssekretär Craig Kelly hatte nwanderungsabkommen mit Kuba auszuhandeln. Der Besuch war jedoch von der anhaltenden Inhaftierung eines US-Bürgers in Kuba überschattet worden. Washington hatte die kubanischen Behörden aufgefordert, den 60-jährigen Mitarbeiter einer US-Firma umgehend freizulassen.
Zu dem Treffen mit mehreren kubanischen Oppositionellen sagte ein Sprecher des US-Aussenministeriums, es handle sich um eine «normale Angelegenheit». Es sei nichts Aussergewöhnliches, dass US-Diplomaten «nicht nur Regierungsmitglieder sondern auch Vertreter der Zivilgesellschaft treffen».
Kelly war der hochrangigste US-Diplomat, der in den vergangenen Jahren nach Kuba reiste. Die USA halten seit 1962 ein Handelsembargo gegen das kommunistische Land aufrecht. US-Präsident Barack Obama strebt jedoch eine Verbesserung der Beziehungen an.
Statt ein Umfeld zur Lösung gemeinsamer Probleme zu schaffen, seien die USA daran interessiert, oppositionelle Kräfte zu unterstützen, dies teilte am Samstag das Aussenministerium in einer Erklärung mit, die von lokalen Medien veröffentlicht wurde.
(sda)


























