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04. Februar 2007 15:24; Akt: 04.02.2007 15:33 Print
Was tun mit einer Viertelmillion Kindersoldaten
Weltweit sind rund 250 000 Kinder in bewaffneten Konflikten im Einsatz. Die Folgen dieses Missbrauches sind verheerend. Vertreter aus rund 50 Staaten beraten ab Morgen in Paris über Möglichkeiten zur Wiedereingliederung der Kinder.
Kinder würden in bewaffneten Konflikten als Soldaten, Melder, Spione, Träger, Köche oder als sexuelle Dienstleister missbraucht, sagte die Leiterin des Kinderhilfswerks UNICEF, Ann Veneman, vor Beginn der zweitägigen Konferenz. Dies sei ein Verstoss gegen die Rechte der Kinder und beraube sie ihrer Zukunft.
Weltweit kämpfen rund 250 000 Kinder in bewaffneten Konflikten.(Bild: Keystone/ MAURIZIO GAMBARINI)
Die von UNICEF und dem französischen Aussenministerium organisierte Konferenz will auch nach Wegen suchen, die Rekrutierung von Kindern zu verhindern. Besonderes Augenmerk soll auf Hilfen für Mädchen gerichtet werden, die in einigen bewaffneten Gruppierungen 40 Prozent der Rekruten ausmachen und die hinsichtlich sexueller Misshandlung besonders gefährdet sind. Kinder, für die Krieg der Alltag sei, «sind für Frieden und Entwicklung verloren», sagte der französische Aussenminister Philippe Douste-Blazy bei der Ankündigung der Konferenz. «Sie sind kleine Zeitbomben, die die Stabilität und das Wachstum ihrer Länder bedrohen, ganz zu schweigen von Nachbarländern und darüber hinaus», sagte der Minister.
(dapd)

























