Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Somalia
07. September 2010 13:15; Akt: 07.09.2010 13:25 Print
230 tote Zivilisten in zwei Wochen
Das UNHCR ist alarmiert: Die somalische Hauptstadt Mogadischu versinkt in blutigem Chaos. Die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Milizen nehmen kein Ende.

Die in der Stadt verbliebenen Menschen haben Angst, auf die Strassen zu gehen. (Bild: Reuters)
Bei Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Aufständischen der radikalislamischen Shabaab-Miliz sind in den vergangenen zwei Wochen in der somalischen Hauptstadt mindestens 230 Zivilisten getötet worden. Wie eine Sprecherin des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) am Dienstag in Genf sagte, wurden mindestens 400 Menschen verletzt und
Vor der Gewalt in der somalischen Hauptstadt flohen dem UNHCR zufolge in diesem Jahr bereits
Ende August hatte die radikalislamische Shabaab-Miliz, die sich offen zum Terrornetzwerk Al-Kaida bekennt, eine Offensive gegen die Regierungstruppen und die Soldaten der Friedensmission der Afrikanischen Union (AMISOM) gestartet und dabei weitere Teile Mogadischus unter ihre Kontrolle gebracht.
Seit fast zwei Jahrzehnten herrscht in Somalia Bürgerkrieg, die derzeitige Regierung des ostafrikanischen Landes hält sich nur mit Mühe an der Macht.
(sda)


























