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12. März 2007 06:28; Akt: 12.03.2007 23:54 Print
Mayas schützen Tempel vor Bush
Auf seiner Lateinamerika-Tour wird George W. Bush von Protesten begleitet: In Guatemala marschieren Maya-Indios gegen den US-Präsidenten.
US-Präsident George W. Bush ist am Sonntagabend auf seiner Lateinamerikareise in Guatemala eingetroffen. Er wird am Montag mit dem guatemaltekischen Präsidenten Oscar Berger zusammentreffen. Auch in Guatemala wurde der Besuch Bushs von Demonstrationen begleitet.
Demonstranten in Guatemala City.(Bild: Reuters)
Bereits am Sonntag hatten zahlreiche Maya-Indios dagegen protestiert, dass der US-Präsident eine heilige Stätte der Mayas besichtigen sollte.
Im Kolumbien, der nach Brasilien und Uruguay dritten Station der Lateinamerikareise, war es zu teilweise gewalttätigen Protesten gekommen. In der Hauptstadt Bogotá wurden nach offiziellen Angaben 12 Menschen verletzt und über 120 festgenommen.
Schaufensterscheiben gingen zu Bruch und die Demonstranten setzten Möbel in Brand, die sie zuvor auf die Strasse geschleppt hatten. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Gegen mögliche Anschläge linker Rebellen hatte die Regierung des kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe mehr als 22'000 Soldaten und Polizisten aufgeboten.
Kampf gegen Drogen
Während des gut sechsstündigen Aufenthaltes in Bogotá sicherte Bush Uribe weitere US-Hilfe beim Kampf gegen den Drogenanbau zu. Die USA haben innerhalb von acht Jahren mehr als vier Milliarden Dollar in das Programm zur Drogenbekämpfung in Kolumbien investiert.
In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Uribe bekannte sich Bush zudem zu der Verpflichtung, mehr Anstrengungen in den Vereinigten Staaten zu unternehmen, um dort den Drogenkonsum zu reduzieren.
Am Samstag hatte Bush bei einem Besuch in Uruguay die ausgezeichneten Beziehungen zu seinem sozialistischen Amtskollegen Tabaré Vazquez hervorgehoben. Auch in Montevideo hatten etwa 6000 Menschen gegen den Besuch protestiert und Bush einen "Mörder" und "Imperialisten" genannt.
Im Anschluss an den Besuch in Guatemala reist Bush in den mexikanischen Bundesstaat Yucatan, wo er mit dem mexikanischen Präsidenten Felipe Calderón zusammentreffen wird. Bush wird am Mittwoch in die USA zurückkehren.
(sda)

























