Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Die grössten Blackouts
26. Januar 2012 23:52; Akt: 26.01.2012 23:52 Print
Wenn Stromausfälle Millionen treffen
Chaos in den Strassen, fehlende Zeitungen, Zwangspausen. Zürich leckt nach dem Stromausfall in einigen Stadtteilen die Wunden. Ein Blick ins Ausland zeigt: Alles Peanuts.
Stromausfall in Zürich
Stromausfall
Viel schlimmer können solche Vorfälle im Ausland enden, wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt:
Am 9. November 1965 blieben die US-Bundesstaaten Connetecticut, Massachusetts, New Hamphsire, Rohode Island, Vermont, New York und New Jersey, zudem der kanadische Bundesstaat Ontario für 12 Stunden ohne Strom. Betroffen davon waren 30 Millionen Menschen auf einer Fläche von über 200 000 Quadratkilometer. Grund für den Ausfall war ein falsch installiertes Relay beim Kraftwerk bei den Niagara Fällen.
Italien und nochmals USA
55 Millionen Menschen waren am 28. September 2003 in ganz Italien und kleinen Teilen in der Schweiz bei Genf von einem massiven Stromausfall betroffen. Der 12-Stunden-Blackout war der grösste Stromausfall in der Geschichte Italiens. Eine durch Sturmschäden beschädigte Stromleitung hatte das ganze System aus dem Gleichgewicht und schliesslich zum Erliegen gebracht.
Im selben Jahr, am 14. August war wiederum der Nordosten der USA ohne Strom. Diesmal waren aber rund 55 Millionen Menschen betroffen, darunter auch die Städte New York, Toronto, Detroit und Cleveland.
Kein Strom in Brasilien
Noch mehr Menschen litten unter den Folgen des Ausfalls des Itaipu-Staudamm-Kraftwerkes, nämlich geschätzte 87 Millionen. Zeitweise waren grosse Teile des Südens Brasiliens und ganz Paraguay betroffen. Das öffentliche Leben in den Mega-Cities São Paulo und Rio de Janeiro kam für viereinhalb Stunden zum erliegen.
Noch grösser waren die Auswirkungen des Stromausfalls von 1999, ebenfalls in Brasilien. Ein Blitzeinschlag im Kraftwerk Bauru im Bundesstaat São Paulo löste eine verheerende Kettenreaktion aus, die schliesslich die Bundesstaaten São Paulo, Rio de Janeiro, Minas Gerais, Goiás, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul und Rio Grande do Sul zu einer stromfreien Zone machten. Betroffen waren rund 97 Millionen Menschen.
Rekord in Indonesien
Getopt werden die Ausfälle aber alle vom bisher grössten bekannten Stromausfall der Geschichte, dem Java-Bali Stromausfall. Nicht weniger als 100 Millionen Menschen mussten am 18. August 2005 ohne Strom auskommen. Eine unterbrochene Stromleitung in Westjava brachte das halbe Strom-Netz der Insel Java, sowie Teile Balis zum Erliegen. Betroffen war auch die Millionenstadt Jakarta
(aeg)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 18 Kommentare





























Stromausfal ZH
Alles gut aber i der heutigen Zeit sollte eine Auto,Umschaltung auf ein anderes werk möglich sein.Auch die Trams und die Busse gehören doch an ein separates Netz.Das ist doch keine ordnung.
gott sind wir schön und gut
naja immerhin hatte zürich ein stromausfall! vieleicht nicht so gross wie in anderen weltmetropolen, wie zürich. aber wenn wir uns mühegeben dann wird neben dem neuen wolkenkratzer auch noch ein metropolitanisch würdiger stromausfall kommen.
Mal was anderes...
Ist doch schön, wenn das Leben mal still steht. Bin gespannt ob die Geburtenrate in 9 Monaten sich erhöht?