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31. Mai 2007 19:25; Akt: 31.05.2007 19:31 Print
Merkel begrüsst Bushs Klima-Vorschlag
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den jüngsten Klima-Vorschlag von US-Präsident George W. Bush begrüsst. Dies sei ein gemeinsamer Grund, auf dem man agieren könne.
, sagte Merkel am Donnerstag in Berlin. Sie sehe in dieser Frage Bewegung. Merkel sprach von einer wichtigen Stellungnahme auf dem Weg nach Heiligendamm.
Auf dem dortigen G-8-Gipfel in der kommenden Woche ist der Klimawandel eines der wichtigsten Themen. Merkel wertete es positiv, dass an Bushs Rede zu erkennen sei, dass niemand mehr an der Frage des Klimawandels vorbeikomme. Allerdings sei noch sehr viel Arbeit zu tun. Für sie sei es sehr wichtig, dass das Ganze in einen UN-Prozess einmünde, betonte die Kanzlerin.
Ihr G-8-Beauftragter Bernd Pfaffenbach unterstrich in Interviews, Merkel wolle ein neues globales Klimaabkommen ausschliesslich im Rahmen der UN verhandeln. Diesen Punkt nannte er in der «Süddeutschen Zeitung» und im «Tagesspiegel» (Freitagausgaben) als «eine rote Linie, die die Kanzlerin niemals überschreiten würde». Die Federführung der UN sei nicht verhandelbar. Ein Scheitern der Klimaverhandlungen beim G-8-Gipfel schloss Pfaffenbach nicht aus. Die Bundesregierung werde sich nicht um des lieben Friedens Willen von ihren Kardinalforderungen verabschieden. Es wäre «unvermeidlich», das Treffen von Heiligendamm ohne Abschlusserklärung zum Klimaschutz zu beenden, «wenn die Kanzlerin so unter Druck käme, dass sie unsere Grundprinzipien aufgeben muss».
Bush hat eine Woche vor Heiligendamm eine eigene Klima-Initiative gestartet und 15 Staaten aufgerufen, bis 2008 ein globales Ziel zur Senkung des Treibhausgas-Ausstosses zu vereinbaren. Die grössten Schadstoff-Produzenten sollten dazu Ende dieses Jahres zu einer Konferenz zusammenkommen, sagte er in Washington.
(dapd)

























