Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
06. März 2008 12:44; Akt: 06.03.2008 13:47 Print
Gottloses Ferkel hat nochmal Schwein gehabt
Heute entschied die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien darüber, ob das Kinderbuch «Wo bitte geht's zu Gott?, fragte das kleine Ferkel» auf den Index gesetzt werden sollte. Jetzt ist die Entscheidung gefallen.
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat entschieden, dass das Buch nicht antisemitisch sei, sagte ein Sprecher.
Dürfen weiter durch den Irrgarten der Weltreligionen wandeln: Das kleine Ferkel und der Igel. (Bild: Alibri-Verlag)
Das Bundesfamilienministerium hatte die Prüfstelle eingeschaltet, da das Buch nach Ansicht des Ministeriums antisemitische Tendenzen aufweist und die drei grossen Weltreligionen Christentum, Islam und Judentum verächtlich mache. Freidenker-Vereinigungen aus mehreren Ländern protestierten damals gegen ein Verbot, darunter auch jene in der Schweiz (20minuten.ch berichtete).
Alle drei Religionsvertreter gleich «unsympathisch»
Das Buch von Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke erzählt vom Ferkel, das sich aufmacht, Gott zu suchen: Auf einem «Tempelberg» spricht es in der Synagoge, der Kirche und der Moschee vor. Rabbi, Bischof und Mufti erweisen sich alle als gleich unsympathisch und unfähig, was den Vorwurf des Antisemitismus entkräftet.
SDA/rre
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 162 Kommentare




























So viel zur freien Meinungsäusserung
Es ist wirklich erschreckend, wie sehr uns der Staat einschränkt. Und es ist noch erschreckender zu sehen, dass der Staat immer noch untrennbar von der Kirche ist, obwohl dies ursprünglich im Grundgesetz steht. Warum sind religiöse Kinderbücher zu Hauf auf dem Markt, so ein Buch wird aber verboten
So sehr hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Joh. 3, 16
Agnostizismus
Falsch: Am siebenten Tag schuf Gott den Menschen. Richtig: Schuf der Mensch Gott. Jeder Mensch hat Anrecht auf eine eigene Meinung;er hat kein Anrecht, dass sie von andern geteilt wird. Ob es ein höheres Wesen gibt weiss ich nicht, weiss niemand und wird es nie wissen.
Agnostizismus
Lieber Herr R. Wenger, sie schreiben: Jeder Mensch hat Anrecht auf eine eigene Meinung;er hat kein Anrecht, dass sie von andern geteilt wird. Ich bin mit Ihnen einverstanden dass jedermann seine eigene Meinung haben kann, aber ich denke nicht dass Sie ein Anrecht haben dass ich ihre Meinung teile. Ich respektiere ihre Ansichten aber von teilen - ? Liebe und respektvolle Grüsse W. Schanz