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Somalia
10. März 2010 14:38; Akt: 10.03.2010 15:45 Print
Lebensmittelhilfe versickert im Korruptionssumpf
Gut die Hälfte der für Somalia bestimmten Lebensmittelhilfe erreicht nach einem UN-Bericht nicht die bedürftigen Menschen. Sie versickere bei korrupten Auftragnehmern, islamischen Extremisten und örtlichen UN-Mitarbeitern.
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Somalia
Als ob das Leid nicht schon gross genug wäre, wird die Hilfe den Bedürftigen in Somalia oft vorenthalten. Vor allem der Transport von Gütern werde von unzähligen Kontrollposten verschiedenster Gruppen von Milizen, Aufständischen und Banditen erschwert, sagte ein UN-Diplomat in New York über den noch nicht offiziell veröffentlichten Bericht des UN-Sicherheitsrats.
Dringend benötigte Hilfe kommt oft nicht an. Im Bild: Flüchtlingskinder in der somalischen Hauptstadt Mogadischu.(Bild: Keystone)
Fahnder stünden oft vor der Situation, dass die Leute, gegen die sie gerade ermittelten, ihnen zugleich Schutz und Sicherheit böten. Dies begünstige eine «beträchtliche Umleitung» der von Hilfsorganisationen nach Somalia gebrachten Lebensmittel in die Lagerhäuser von Kartellen, die sie illegal verkauften. Die Hälfte der Einwohner des seit 20 Jahren von Krieg und Anarchie heimgesuchten Landes am Horn von Afrika - rund 3,7 Millionen - sind auf Lebensmittelhilfe angewiesen.
(dapd)

























