Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Kolumbien
24. Juli 2008 17:26; Akt: 24.07.2008 17:32 Print
IKRK nimmt acht FARC-Geiseln entgegen
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Kolumbien hat im Rahmen einer humanitären Aktion acht Geiseln aus der Hand der Rebellenorganisation FARC entgegengenommen.
Die Übergabe fand in Vigia del Fuerte im Departament Antioquia statt. Das teilte die kolumbianische Büro des IKRK am Donnerstagmorgen in einer kurzen Pressemitteilung mit. Bei den acht freigelassenen Geiseln handelt es sich um Zivilisten, die am 17. Juli 2008 von der FARC entführt worden waren.
«Die Operation wurde möglich durch die vertrauensvollen und diskreten Gespräche» des IKRK, heisst es weiter in der Mitteilung. Die Freilassung sei im Anschluss an eine humanitäre Anfrage seitens der der linken Rebellengruppe «Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens» (FARC) erfolgt.
Das IKRK stehe auch in Zukunft zur Verfügung, wenn es darum gehe, die Freilassung von weiteren Geiseln aus der Hand von bewaffneten Gruppen zu realisieren, hiess es weiter.
Anfang Juli waren die frühere Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt und 14 weitere Geiseln von der kolumbianischen Armee befreit worden. Betancourt war im Februar 2002 von der FARC verschleppt worden.
Mitte Juli hatte der kolumbianische Präsident Alvaro Uribe den Missbrauch eines Rotkreuz-Emblems bei der spektakulären Aktion zur Befreiung von Ingrid Betancourt und 14 weiterer Geiseln aus der Gewalt von FARC-Rebellen zugegeben.
(sda)

























