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Verhaftungen am Klimagipfel
06. Januar 2010 18:33; Akt: 06.01.2010 18:35 Print
Inhaftierte Greenpeace-Aktivisten freigelassen
Die vier seit 20 Tagen in Dänemark inhaftierten Greenpeace-Aktivisten sind am Mittwoch wieder auf freien Fuss gesetzt worden. Die Betroffenen, darunter auch ein Schweizer, müssen aber mit Gerichtsverfahren und möglichen Gefängnisstrafen rechnen.
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Vertreter der Umweltschutzorganisation hatten sich am Mittwochmorgen mit dem dänischen Botschafter Hans Klingenberger in Bern getroffen. Am Nachmittag gab Greenpeace dann die Entlassung der Aktivisten aus der Schweiz, den Niederlanden, Norwegen und Spanien bekannt. Diese waren am vergangenen 17. Dezember nach einer Aktion beim Bankett mit den Staats- und Regierungschefs am Klimagipfel in Kopenhagen verhaftet worden.
Die Freilassung sei einen Tag vor der Haftüberprüfung erfolgt. Noch immer würden sich die Aktivisten aber mit Gerichtsverfahren und möglichen Strafen konfrontiert sehen. Greenpeace habe den Behörden die Garantie dafür gegeben, dass die Betroffenen freiwillig für einen Prozess nach Kopenhagen zurückkehren würden.
Für den Schweizer Aktivist hatte sich auch Aussenministerin Micheline Calmy-Rey stark gemacht. Sie setzte sich in einem Telefongespräch mit ihrem dänischen Amtskollegen Stig Moeller ein, dass er Postsendungen erhalten und einen Besuch von Familienangehörigen empfangen kann.
(sda)

























