
Die beiden Sprengsätze detonierten fast gleichzeitig an verschiedenen Orten in Sukhirin in der Provinz Narathiwat. Hinter den Angriffen werden muslimische Aufständische vermutet.
Der erste Sprengsatz detonierte nach einer Behördenkonferenz in einem Auto auf einem Parkplatz. Die meisten Opfer seien jedoch Besucher eines Marktes gewesen, der ebenfalls in dem Konferenzgebäude untergebracht sei, sagte ein Polizeisprecher.
Minuten später explodierte eine zweite Bombe an einem Teestand. Der Sprengsatz war in einem Motorrad versteckt. Die Behörden legten das Mobilfunknetz in der Region still, um zu verhindern, dass weitere Sprengsätze per Mobiltelefon gezündet werden können. Die südthailändischen Provinzen Pattani, Yala, Narathiwat und Songkhla rund 850 Kilometer südlich von Bangkok werden seit Jahren von Gewalt erschüttert. Muslimische Separatisten kämpfen für mehr Unabhängigkeit im überwiegend buddhistischen Thailand. In den vergangenen Jahren kamen dort mehr als 2700 Menschen ums Leben. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät von Reisen in die betroffenen Provinzen ab.
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