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Francesco Castelli
06. Februar 2012 22:31; Akt: 06.02.2012 22:40 Print
«Altersheim für Junkies wäre eine Vision»
von Denise Dollinger - Lebenshilfe und Therapie für Menschen am Rande der Gesellschaft: Seit 40 Jahren bietet die Stiftung für Sucht- und Jugendprobleme Hilfe an.

Francesco Castelli und Hans-Peter Schreiber (r.) wollen sich auch um ältere Junkies kümmern. (DD)
«Als Junkie kann man in der heutigen Zeit alt werden», sagt der Geschäftsleiter der Stiftung für Sucht- und Jugendprobleme (SSJ), Francesco Castelli. War die stationäre Einrichtung Chratten vor 40 Jahren noch ein schweizweites Pionierprojekt, haben sich die Angebote und Möglichkeiten für suchtkranke Menschen im Laufe der Zeit entwickelt. Alleine das SSJ bietet vier Institutionen an, zwei stationäre Einrichtungen, ein Tageshaus für Obdachlose und ein niederschwelliges Beschäftigungsangebot. Trotz allem reicht das nicht, denn die Konsumierenden – 90 Prozent sind Männer – werden immer älter: «Waren unsere Klienten früher zwischen 20 und 25 Jahre alt, sind sie heute rund zehn Jahre älter», sagt Stiftungsratspräsident Hans-Peter Schreiber. Irgendwann stelle sich die Frage, was mit ihnen passiert, wenn sie alt sind. «Da wäre ein Altersheim für Junkies eine Vision», so Castelli.
Auch der Ausbau des Beschäftigungsangebots wäre wichtig, denn die Nachfrage ist immens: Derzeit arbeiten 20 Menschen im Betrieb und verdienen pro Stunde 5 Franken Motivationsgeld. Die Zahl der Beschäftigten könnte locker verdoppelt werden. «Für viele ist das eine Chance für soziale Kontakte, für manche sogar die Möglichkeit für den Wiedereinstieg ins Berufsleben», sagt Castelli.
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Alle 7 Kommentare






























Altenpflegerin
so eine Institution kann man doch nicht Altersheim nennen es ist einfach ein Heim mit Beschäftigung und Betreung aber kein Altersheim.
Wer anderen Steine aus dem Weg räumt...
hilft diesen nicht wirklich. Mütter, egal Eltern, die den Kinder alles was Probleme verursacht aus dem Weg räumt, hilft diesen nicht mit diesen dann im Alltag fertig zu werden. Genau so diesen Randständigen. Warum muss man denen Hilfe nachwerfen? Wenn einer von denen genug hat von seinem liederlichen Leben, OK, dann ja und mit allen Mittel. Aber nur wenn einer von diesen will. Es scheint aber so, dass viel Leute mit Helfer-syndrom und, weil diese Jobs viel Geld abwerfen, diesen Menschen diese Hilfen aufzwingen.
Was sagt Noldi?
Was will Noldi sagen. Ich verstehe kein Wort.
arsch abwischen
er meint das mit solchen sachen, diesen leuten den hintern abwischt. selber sind sie entweder nicht mehr fähig dazu oder wollen es nicht. gibt aber ausnahmen, die sich mühe geben ;-) nun geschnallt Herr Zysset? oder haben sie eine konzentrationsschwäche im lesen?
@Remo
Komisch, ich verstehe ihn und gebe ihm recht ;-).
Na, einfach stänkern
Hauptsache, gegen (R)an(d)ständige Menschen stänkern, um was anderes geht es Noldi nicht!
An E Glaybaslere
So einfach machte ich es mir nicht beim schreiben dieser Zeilen. Bei meinen zwei Kinder gab ich denen altersgemäss immer etwas mehr Verantwortung an sie weiter. Bei jedem Geburtstag erhielten sie davon mehr. So konnten ich sie mit 18 ohne Angst, dass sie nicht selbständig genug sind, ihren Weg gehen lassen. Einfach nur stänkern, dass lasse ich Andere, die keine andere Meinung haben, oder wie sie, keine haben wollen.