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Gegen die Gefahr
07. April 2009 23:09; Akt: 08.04.2009 00:01 Print
Basel setzt bei Erdbeben auf ein Frühwarnsystem
von Denise Dollinger - Nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelitalien stellt sich die Frage: Wie sicher ist das erdbebengefährdete Basel?
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Die grössten Erdbeben der Geschichte
Die Region Basel zählt laut Experten zu den Gebieten mit den meisten Erdbeben der Schweiz. «Würde die Erde in Basel mit einer Stärke von 5,8 beben, wäre das Ausmass der Zerstörung in etwa dasselbe wie derzeit in den Abruzzen», sagt Donat Fäh vom Schweizerischen Erdbebendienst.
Eine Illustration des katastrophalen Erdbebens in Basel 1356. (Keystone)
1356 wurde die Stadt vom stärksten Erdbeben, das jemals nördlich der Alpen auftrat, komplett zerstört. Damals bebte die Erde mit einer Stärke von 6,5. Fäh weiss: «Dort, wo Beben aufgetreten sind, werden sie wiederkommen.»
Aus diesem Grund hat der Basler Krisenstab Gefährdungsanalysen und einen Notfallplan erstellt. «Kommt es zu einem starken Beben, sind wir auf Aussenhilfe angewiesen», sagt Stabschef Martin Roth. Bis die nationalen und internationalen Rettungskräfte reagieren könnten, seien im Chaos in erster Linie gegenseitige Hilfe und Selbstsorge angesagt. «Verhindern kann man ein Erdbeben nicht, die Vorsorge ist aber von tragender Bedeutung. Und darin sind wir weltweit führend», so Roth. Derzeit arbeite man gemeinsam mit dem Baselbiet daran, das bestehende Frühwarnsystem mit Messstationen zu erweitern.

























