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26. Mai 2008 22:29; Akt: 26.05.2008 21:30 Print
Hunde mit Pollenallergie und Katzen mit Asthma
von Andrea Schmits - Auch Vierbeiner sind vor Allergien nicht gefeit: Immer mehr Kleintiere sind auf Futter, Hausstaub oder Pollen allergisch.
Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere können unter Allergien leiden. Die Tierärzte stellen in erster Linie bei Katzen und Hunden eine starke Zunahme fest. «In meiner Praxis nehmen die Fälle von Tieren mit allergischen Reaktionen jährlich um etwa fünf bis zehn Prozent zu», sagt Tobias Vögtli von der Kleintierpraxis Gundeli.
Die Pfoten des tierischen Patienten werden auf Entündungen untersucht.
Die Gründe seien umwelt-, aber auch rassenbedingt: Laut Vögtli hätten Hunde mit weissem Fell und rosa Haut sowie Labradore ein erhöhtes Allergierisiko. Problematische Allergene seien vor allem Hausstaub, Pollen und Birken, aber auch Futterunverträglichkeiten.
Die Symptome sind sehr unterschiedlich: «Viele Tiere leiden unter starkem Juckreiz und Augenausfluss. Katzen reagieren häufig mit Asthma und Hunde mit trockenem Husten», erklärt Tierarzt Till Suter von der Kleintierpraxis am Ring.
Behandelt werden die kranken Tiere mit Cortison, Antihistaminika oder durch Desensibilisierung. Bei alternativen Tierärzten kommen auch natürliche Methoden zum Einsatz: «Je nach Stärke der Symptome wirken chinesische Kräuter und Akupunktur sehr gut gegen Allergien», so Tierärztin Monika Roggo.

























