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Basel
09. Februar 2010 22:52; Akt: 09.02.2010 23:48 Print
Tango steht noch auf wackligen Schienen
von Denise Dollinger - Der Tango kommt bei den Baslern nicht sehr gut an. Darum haben die BVB eine Marktforschung in Auftrag gegeben, bevor sie neue Trams anschaffen.
Bei einer Kundenbefragung der BVB und BLT zum Tango wurden in der Stadt viele kritische Stimmen laut: «Wegen der nicht 100-prozentig durchführenden Niederflurigkeit wird das Tram teilweise als Rückschritt empfunden», sagt der neue BVB-Verwaltungsrats-Präsident Martin Gudenrath. Da unklar sei, wie repräsentativ die Umfrage ist, wird nun eine zusätzliche Marktforschung in Auftrag gegeben, bei der 1000 Personen telefonisch befragt werden. Im Mai sollen die Ergebnisse vorliegen.
Das Innere eines Tango-Trams.
Fabienne Häfelfinger (17).
Michel Strub (18).
Janina Avila (17).
Chris Kuenz (19).
«Wenn dann ein grosser Teil der Bevölkerung den Tango will, kaufen wir ihn auch», so Gudenrath. In den nächsten zwei Jahren dürfen die BVB nämlich 20 neue Trams anschaffen – für insgesamt 100 Millionen Franken. Gudenrath: «Da ist es wichtig, dass sich die Investition lohnt.» Gudenrath ist sicher, dass der Tango als Vororts-Tram gut zur Geltung käme, sagt aber: «In der Stadt haben wir andere Bedürfnisse.»
Sind Sie zufrieden mit den neuen Tango-Trams?
Fabienne Häfelfinger (17) Liestal
«Das Licht erinnert mich an jenes im Operationssaal. Er sieht trotzdem gut aus und gefällt mir.»
Michel Strub (18) Riehen
«Der Tango ist mir zu eng. Während den Stosszeiten muss man sich regelrecht hineinquetschen.»
Janina Avila (17) Liestal
«Ich finde den Tango sehr stylish. Aber für Leute mit Kinderwagen ist das Tram unpraktisch.»
Chris Kuenz (19) Münchenstein
«Mir haben die alten Trams besser gefallen. Die Sitze waren bequemer und das Licht nicht so grell.»

























