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«Häschmer no en Stutz»
19. August 2008 22:13; Akt: 19.08.2008 22:55 Print
Bettler in Trams verärgern die Fahrgäste
von Susan Wüst - Die Sommerzeit lockt Bettler in die Stadt. Sie versuchen ihr Glück zwar weniger auf den Strassen, dafür vermehrt in Trams und Bussen.
Auf der Tramfahrt vom Bahnhof SBB zur Schifflände wird die 20-jährige Andrea aus Liestal von einer älteren Frau um Geld angepumpt. Die junge Frau fühlt sich belästigt und lässt ihre Geldbörse in der Tasche. Die Bettlerin geht zur nächsten Person und fragt diese um ein Almosen: Hartnäckig klappert die Bettlerin das ganze Combino-Tram ab.
Bettler sind in Trams unerwünscht.
Solche Szenen sind keine Einzelfälle: Gemäss BVB-Sprecherin Dagmar Jenny sind derzeit vermehrt Bettler in Trams und Bussen unterwegs. «Unsere Fahrgäste fühlen sich bedrängt und genötigt», sagt Jenny, die häufig Briefe von erbosten Fahrgästen erhält. Im öffentlichen Verkehr in Basel gilt ein generelles Bettelverbot. Auch das Musizieren für Geld ist laut Andreas Büttiker von der BLT nicht gestattet.
Um den Fahrgästen solche Situationen zu ersparen, führte die BLT Durchsagen ein, in denen die Passagiere aufgefordert werden, den Bettlern kein Geld zu geben. «Allein mit dem Abspielen dieser Durchsage gingen die Reklamationen um 80 Prozent zurück.» Auch die BVB ziehen nun in Erwägung, solche Durchsagen einzuführen. Für die Basler Polizei stellen die Bettler aber kein grösseres Problem dar.

























