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Basel
29. September 2011 23:10; Akt: 29.09.2011 21:13 Print
Stadtgärtnerei will dem Gift abschwören
von Lukas Hausendorf - Die Stadtgärtnerei setzt voll auf Bio – und will ihren Betrieb nun mit dem Knospe-Label von Bio-Suisse zertifizieren lassen.

Die Stadtgärtnerei will ihren Betrieb mit dem Knospe-Label zertifizieren.
Die Basler Stadtgärtnerei greift nach der Knospe und will ettappenweise voll auf Bio umstellen. Sie ist damit der erste städtische Grossbetrieb der Schweiz, der sich von Bio Suisse zertifizieren lässt. «Wir möchten der Bevölkerung Anlagen anbieten, die nachhaltig bewirtschaftet werden», erklärt Projektleiter Martin Sonderegger von der Stadtgärtnerei. Denn der Antrieb, den Betrieb mit 250 Mitarbeitenden ganz auf Knospe umzustellen, wurde nicht etwa von der Politik verordnet, sondern ist dem Pioniergeist der Stadtgärtner selbst zu verdanken.
Beim Wechsel von chemischen Pflanzenschutzmitteln auf Fenchelöl, Kompost und Co. wird die Stadtgärtnerei vom Fricktaler Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FibL) begleitet. «Wir haben noch einen langen Weg vor uns», sagt Berater Martin Koller. Denn für manche Arbeitsbereiche der Stadtgärtner wie etwa die Grünflächenpflege gebe es noch gar keine Bio-Standards. «Hier müssen wir Pionierarbeit leisten», sagt denn auch Sonderegger. «Unmöglich ist das aber nicht», ist Bio-Experte Koller überzeugt.
Eine erste Abteilung der Stadtgärtnerei hat die Knospe bereits – die Kompostproduktion in Arlesheim. Die dort angesiedelte Baumschule wird nun ebenfalls bei Bio-Suisse angemeldet.
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Grosses Lob an unsere Stadtgärtnerei
weil hier gerade das Thema Stadtgärtnerei aktuell ist, möchte ich mich an dieser Stelle bei den fleissigen Gärtnern bedanken. Die Entwicklung der Gärtnerei ist mehr als erfreulich, ob nun mit oder ohne Knospe, es wurde ja immer weniger Gift eingesetzt und viele Bemühungen erbracht, einen natürlichen Weg zu gehen. Also in diesem Sinn: Macht weiter so und vielen, vielen herzlichen Dank an alle Mitarbeiter der Stadtgärtnerei.