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Basel
23. Juni 2010 22:01; Akt: 23.06.2010 21:38 Print
Stadt Basel soll Cannabis verkaufen
Die Stadt Basel soll im Rahmen eines Pilotversuchs kontrolliert Cannabis verkaufen.
Dies forderte SP-Grossrätin Tanja Soland gestern in einem Anzug, der von mehreren Parlamentariern aus dem bürgerlichen Lager mitunterzeichnet wurde. Das gleiche Projekt steht momentan auch in Zürich und Bern zur Diskussion. «Damit soll der Konsum
von Cannabis entkriminalisiert werden», so Soland, die nach eigenen Angaben als Jugendliche auch ab und zu gekifft hat.
Verkauft werden soll das Basler Gras nur an über 18-Jährige. Gleichzeitig wird das Projekt wissenschaftlich begleitet und eine neue Präventionskampagne an Schulen lanciert. «Hier können wir eine Pionierrolle einnehmen», so Soland. Sie sagt dies nicht ohne Grund: Vor zwei Jahren hatte Basel-Stadt bei der Hanflegalisierungs-Abstimmung mit fast 45 Prozent schweizweit die meisten Ja-Stimmen.
(hys/20 Minuten)
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Alle 11 Kommentare





























Gut aber mit einen gewissen maas
Guter vorschlag. Wenn man aber der konsum Entkriminalisieren will muss man auch Ordnungsbussen einfürhren wer einen Joint Öffentlich kifft. Das Kiffen also zuhause und nicht im Autofahren oder am Bahnhof. Anderseits bin ich für ne legalisierung des verkauf ab tiefen preissen z.b Outdoor ab 2.50 pro/gr + 0.70 rp Staatssteuer. So das der Dealer weniger profiteren kann :)
legalisieren ?
Ich freue mich schon auf die 1000enden Deutschen und Waggis die dann auch über die Grenze kommen um hier legal Hasch zu kaufen.... und um die Ecke wartet dann die Polizei und macht einen Drogenabstrich und schon ist der Check weg für ein paar Monate... dazu noch eine horrende Busse wegen fahrens im Drogenrausch....ganz tolle Vorreiterrolle !! Der Staat braucht anscheinend wirklich dringend Geld... und wenn's um Geld geht heiligt der Zweck die Mittel.
Naja
Wir können ja nichts dafür, dass unsere Nachbarstaaten weiterhin an eine irrationale Gesetzgebung festhalten, die ihre eigenen Bürger wegen einer Lapalie kriminalisiert. Diese Prohibition lässt sich vorzüglich mit der Hexenverfolgung und der Ketzereigesetze des Mittelalters vergleichen und zeugt vom gleichen Geist.
Not Ok! @Hugo
Waggis ist ein sehr beleidigender Ausdruck, der sogar schon zu politischen Problemen geführt hat. Wenn Sie sich nur in feindseeliger Terminologie ausdrücken können, sollten Sie es lieber gleich lassen. Sagen Sie dies einem Elsässer ins Gesicht und sie können sich auf etwas gefasst machen. Ach ja, ausserdem ist Haschisch und Cannabis nicht das gleiche. Leute, die die Ausdrücke vermischen sind in der Regel keine Sachkundigen. Und ums Geld gehts nicht, sondern um eine Pflanze die trotz Verbot etwa so häufig konsumiert wird wie Kaffee. Dies macht ein Verbot doch ziemlich lächerlich.
schon längst überfällig!!!
Wieviel tausende Alkoholkranke leben in der Schweiz? Wieviel Nikotinabhängige leben in der Schweiz? Wieviel Tablettensüchtige leben in der Schweiz? und wieviel Tausend verdient die Tabak-, Alkoholindustrie sowie der Staat? Ist je ein Mensch schon einmal an einer Cannabisvergiftung gestorben - nein! Täglich sterben Hunderte an den Folgen von Alkohol- und Tabakkonsum. Es ist peinlich und eine Schande, dass Cannabis immernoch illegal ist!!