Jubiläumsschau

16. Januar 2009 14:24; Akt: 16.01.2009 15:18 Print

Barbie spielt in Basel mit LegoBarbie spielt in Basel mit Lego

Einen faszinierenden Überblick über die 50-jährige Geschichte der Barbie-Puppe und der Lego-Steine bietet eine Wanderausstellung in Basel.

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Über 1000 Puppen und mehrere Dutzend Lego-Bauten werden bis zum 8. Februar gezeigt.

Die Barbie-Ausstellung ist chronologisch aufgebaut. Die erste Puppe kam in den USA 1959 auf den Markt. Die völlig neue Ankleidepuppe hatte mit dem bisher üblichen Bäbi nichts zu tun. Barbie war mit einem üppigen Busen und langen Beinen ausgestattet.

Die Garderobe von Barbie war und ist beeinflusst von der jeweiligen Mode sowie der Musik- und Filmbranche. Gezeigt wird Barbie in den Anfangsjahren, als sie Kleider trug, die jenen von Jackie Kennedy und Grace Kelly nachempfunden waren.

Barbie for President

Barbie, ihr Freund Ken und die kleinere Skipper sind in Tennis-, Reiter- und Surf-Ausrüstung zu sehen, ebenso in Alltagsgarderobe und durchsichtigen Nachthemden. In den fünf Jahrzehnten wurde Barbie in unzählige Hochzeitskleider gesteckt und machte sämtliche Bademoden-Strömungen mit.

In einer Vitrine sind die märchenhaften Abendkleider von Barbie und ihren Freundinnen zu sehen, in einer anderen die Hippie- Bekleidung. Barbie wird gezeigt als Disco-Queen, Ärztin, Pilotin oder Lehrerin sowie als Ferrari-Girl oder Harley Davidson-Braut.

Sie ist Prinzessin unzähliger Länder, Meerjungfrau oder Astronautin. 1991 erschien die Puppe in einer Stars and Stripes- Abendrobe unter dem Titel «Barbie for President». Später wird ihr ein Liberty-Kostüm angezogen.

Ken und Barbie als Sissi und Ludwig II wurden wohl für die deutsche Kundschaft geschaffen. Die Modepuppe erhielt von bekannten Designern Kleider geschneidert. Besonders glamourös sind jene des Hollywood-Designers Bob Mackie. Barbie erhielt auch bewegliche Beine und Arme, Perücken und färbbare Haare.

Eiffelturm und Taj Mahal

Die Lego-Ausstellung zeigt bekannte Modelle wie das klassische Piratenschiff oder die Piratenburg, zahlreiche Lastwagen, Autos wie Ferrari und VW-Käfer sowie bekannte Bauten wie den Eiffelturm, die Freiheitsstatue oder das Taj Mahal. Aus Lego-Steinen sind Flugzeuge und das Space-Shuttle gebastelt sowie Figuren aus der Filmwelt.

Die ersten Legosteine aus Kunststoff kamen 1958 auf den Markt. Das Bausystem blieb bis heute unverändert. Es gibt rund 2400 unterschiedliche Formen, mit denen die unterschiedlichsten Bauten hergestellt werden können.

(sda)