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Kampf der Billigflieger
11. November 2009 12:05; Akt: 11.11.2009 12:06 Print
EasyJet schlägt zurück - und baut in Basel aus
Basel ist für den Billigflieger EasyJet weiterhin attraktiv. Er baut sein dortiges Angebot mit einem fünften Flugzeug aus. Und teilt damit gegen die Konkurrenz Ryanair aus, die den EuroAirport verlässt.

Will in Basel expandieren: Passagiere verlassen ein EasyJet-Flugzeug auf dem EuroAirport. (Bild: Keystone)
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Der eine geht, der andere expandiert: Der Billigflieger EasyJet baut seinen Standort in Basel-Mulhouse aus, wie er heute in einer Mitteilung ankündigt. Im kommenden Jahr will das Unternehmen ein fünftes Flugzeug auf dem EuroAirport stationieren. Damit entstehen mehrere neue Verbindungen ab dem Flughafen Basel, die laut Mitteilung in den nächsten Wochen bekanntgegeben werden. Erst gestern hatte der Konkurrent Ryanair bekanntgegeben, dass er sich vom Standort Basel-Mulhouse zurückzieht (20 Minuten Online berichtete).
EasyJet gleicht Rückzug aus
EasyJet wird ab dem 25. Juni 2010 einen fabrikneuen Airbus A319 ab Basel einsetzen. Damit verstärkt er seine Zusammenarbeit mit dem Flughafen, die seit 2005 besteht. «Wir glauben, dass wir der richtige Partner für den EuroAirport und die Region sind», lässt sich Marketing Manager Peter Voets zitieren. Das fünfte Flugzeug sei ein Meilenstein. Bereits jetzt befördert EasyJet in Basel 1,6 Millionen Passagiere im Jahr. Mit den neuen Verbindungen sollen
Damit kann Basel-Mulhouse den Abgang von Ryanair mehr als verkraften: Dieser transportierte jährlich nur 160 000 Passagiere. «Ryanair übertreibt ihre Bedeutung für den EuroAirport», sagte Flughafendirektor Jürg Rämi bereits gestern im Interview mit 20 Minuten Online. EasyJet sei viel wichtiger, sagte er — wohl im Wissen um die heutige Ankündigung. Rämi gab im Interview auch einen Hinweis, welche neue Destination EasyJet mit dem zusätzlichen Airbus anfliegen könnte: «Wir hoffen, dass Easyjet oder eine andere Gesellschaft die Verbindung nach Stockholm übernimmt.»
Promoaktion wegen Ryanair-Rückzug
EasyJet spricht in seiner Mitteilung ebenfalls den Rückzug von Ryanair an — und nützt ihn werbetechnisch zu seinen Gunsten. So bietet EasyJet bis Sonntag einen Rabatt von 30 Franken auf bestimmte Retourflüge an. Laut Medienmitteilung sei er für Passagiere gedacht, die kurzfristig vom Rückzug Ryanairs betroffen sind. Doch der Rabatt kann mit dem Code BSLPROMO auf der Website eingelöst werden und ist damit eher als allgemeine Promotion gemacht. EasyJet weiss den Ryanair-Rückzug geschickt zu nutzen.
(mdr)
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Alle 30 Kommentare




























moderner Sklaventreiber ...
... sucht mal im Web nach den Stichworten "Arbeitsbedingungen" und "Ryanair". Schlimmer gehts kaum.
Budapest
Ich wäre sehr glücklich, wenn Easyjet auch ab Basel nach Budapest fliegen würde nicht bloss ab Genf, denn der Rückflug von Budapest nach Genf war erst abends nach 21.00h und die Ankunft in Genf nach 23.00h also keine Möglichkeit um dann per SBB weiter zu reisen, das ist sehr bedauerlich und so muss man leider auf andere Airlines wechseln...
Hr.
Bin mit Easy Jet nicht einverstanden. Jedes mal wenn ich ein Flug suche ist Swiss oder LH billiger.
Tipp!
Früher buchen. Je früher Sie buchen desto günstiger ist der Flug mit Easyjet. Wenn Sie spät buchen, fliegen Sie mit anderen Airlines oft günstiger oder mind. gleich teuer.
selbst schuld
EasyJet ist meist billiger falls sie genug früh buchen. Eher peinlich, dass dies einige Personen immer noch nicht gecheckt haben.