Wegen tiefem Euro

07. Februar 2012 22:49; Akt: 07.02.2012 21:32 Print

Ein Drittel mehr SchmugglerEin Drittel mehr Schmuggler

von Jonas Hoskyn - Der tiefe Euro hat die Grenzwache letztes Jahr auf Trab gehalten: Neben Einkaufstouristen und Schmugglern gibt auch der EuroAirport jede Menge zu tun.

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Einkaufstouristen: Zollbeamte haben alle Hände voll zu tun. (Bild: Grenzwache)

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124 954 Verzollungen im Privatwarenverkehr zählte die Schweizer Grenzwache vergangenes Jahr: Das ist einsamer Rekord und eine Steigerung von über zwei Dritteln gegenüber dem Vorjahr. «Gleichzeitig nahm aber auch der Schmuggel stark zu», so Roger Zaugg, Kommandant der Grenzwachtregion Basel. Rund 4450 Schmuggelfälle wurden festgestellt – über ein Drittel mehr als im Vorjahr.

«Es gibt nichts, was nicht geschmuggelt wird», so Zaugg. Von der neuen Brille bis zu über 15 Tonnen Wurstwaren, die ein Aargauer Lebensmittelhändler während mehrerer Monate geschmuggelt hat, war alles dabei. «Erfreulicherweise haben auch die schriftlichen Selbstanmeldungen erneut stark zugenommen», so Zaugg. Die ersten Wochen 2012 haben gezeigt, dass der Einkaufstourismus die Beamten weiterhin auf Trab halten wird.

Auch der Passagierrekord am EuroAirport (2011 über 5 Millionen) bedeutet für die Grenzwächter und Zöllner mehr Arbeit: So wurden letztes Jahr 1014 Notpässe ausgestellt (+168). Ausserdem wurden 1,5 Millionen Reisende aus dem Nicht-Schengen-Raum einer systematischen Personenkontrolle unterzogen. Und auch hier gilt: Tendenz steigend.

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  • Jackman am 08.02.2012 00:21 Report Diesen Beitrag melden

    Es lohnt sich nicht...

    Es gibt Menschen, die machen es aus Not. Und dann gibt es solche, die machen es ohne Not. Bestraft werden sie gleichermassen u trotzdem ungerecht. Ist mir auch mal passiert. War vor ungefähr 18 Jahren, da hatte ich ganze 7g zuviel Fleisch dabei u musste den Bus verlassen, da ich nicht gewillt war, Gebühren zu zahlen. Auf einem anderen Weg kam ich dennoch nach Hause ohne Probleme. Seitdem schaue ich, das es mir nie wieder passiert, um solchen Ärger zu vermeiden. Es lohnt sich nicht, egal aus welchen Gründen.