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Rekurs in Basel
12. Januar 2012 20:54; Akt: 13.01.2012 08:24 Print
Eltern wehren sich gegen die Sex-Box
von Lukas Hausendorf - Die Sex-Box bringt Eltern auf die Barrikaden: Sie wollen die Freistellung ihrer Kinder von der Sexualkunde in der Unterstufe erreichen. Vermutlich vergebens.

Der Inhalt der Sex-Box für den Sexualkundeunterricht. Foto: elternkomitee.ch
«Wir sind gegen Sexualkundeunterricht vor der dritten Klasse», sagt Marco S*. Zusammen mit zwei weiteren Betroffenen versucht der Vater nun, per Rekurs eine Freistellung seines Kindes vom Sexualkundeunterricht in der Primarschule zu erwirken. Denn in Basel wird das Thema Sexualität bereits im Kindergarten thematisiert, auch die umstrittene Sex-Box mit Anschauungsmaterialien kommt zum Einsatz. Der Widerstand der Eltern hat aber laut S. keine religiösen Gründe. «Dass man uns als Radikale darstellen wollte, ist eine Frechheit», so der Rekurrent.
«Es geht nicht um körperliche Vorgänge der Sexualität. Wir machen mit den Kindern keinen Aufklärungsunterricht», verteidigt Pierre Felder, Leiter der Basler Volksschulen, den sexualpädagogischen Unterricht. «Es ist auch ein Präventionsprogramm.» Denn auch unter Kindern in diesem Alter komme es zu sexuellen Übergriffen.
Die Chance, dass die empörten Eltern mit ihren Rekursen beim Regierungsrat Erfolg haben werden, ist sehr gering. «Es gibt rechtlich keine überzeugenden Argumente, die dafür sprechen würden», sagt der Basler Verwaltungsrechtsprofessor Markus Schefer.
*Name der Redaktion geändert
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Alle 222 Kommentare






























Aufklärung
Solange 11 Jährige Eltern werden solange ist es wohl Pflicht der Schule zu sehen das Kinder aufgeklärt werden. Da die Eltern davon wohl zu Inkompetent sind diese Aufzuklären.
Bedenklich!
Die Bücher in dieser Sexbox für Unterstufenkinder enthalten Bilder, die von der Schweizerischen Post als pornographisch beurteilt wurden! Was Erwachsenen also nicht zugemutet werden kann, sollen die Kinder bereits in der Unterstufe vorgesetzt bekommen?!
Die Bevölkerung ist zuwenig informiert!
... Genau .... es ist schon bedenklich, dass die Post dazumals nicht mitgeholfen hat, zur grossflächigen Information unserer Bevölkerung beizutragen. (Sie verweigerte die Verteilung des Petitions-Flyers indem ja nur Bilder aus eben diesen Büchern abgebildet waren). Es muss einfach publik werden, was unsere Erziehungs-Direktionen unseren Kindern zumuten wollen!
Kranke Gesellschaft
Familien-Selbstverantwortung und nicht Fremdverantwortung ist gefragt.