Lehrstellen

03. Februar 2010 23:04; Akt: 03.02.2010 20:43 Print

Für schwächere Schüler wird es 2010 engFür schwächere Schüler wird es 2010 eng

von Jonas Hoskyn - Trotz Krise ist das Lehrstellenangebot in der Region Basel intakt. Doch im Bereich der Attestlehren haperts noch.

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Spätestens seit Anfang Jahr ist bei der Lehrstellensuche die heisse Phase angebrochen. Doch trotz Krise sind die Verantwortlichen guter Dinge: «Wir erwarten rund 1900 abgeschlossene Lehrverträge», so Christoph Marbach von der Berufsberatung, Berufs- und Erwachsenenbildung Basel-Stadt. Das wären gleich viele wie letztes Jahr. Das Baselbiet vermeldet praktisch identische Zahlen. Da die Schülerzahl rückläufig ist, dürfte sogar eine leichte Entspannung eintreten.

Anders sieht die Situation für schulisch schwächere Jugendliche aus. Für sie gibt es seit einigen Jahren die zweijährige Grundbildung mit Berufsattest. Doch hier gibts einen Engpass: «Ich hatte letztes Jahr doppelt so viele geeignete Kandidaten wie Stellen», sagt Regula Aepli vom Lehrbetriebsverbund Overall. Rund 20 Attestlehren vermittelt Overall jährlich und der Run darauf ist gross: «Seit Januar habe ich schon 50 Bewerbungen erhalten», so Aepli. Das Problem: Wegen der Krise mussten mehrere Firmen, die eigentlich
neue Attestlehrstellen schaffen wollten, zurückbuchstabieren. «Wenn die Auftragslage nicht so gut ist, verzichtet man halt eher aufs Neue», sagt Reto Baumgartner vom Gewerbeverband. Dennoch belege Basel-Stadt mit rund 400 in den letzten Jahren geschaffenen Ausbildungsplätzen schweizweit einen Spitzenplatz. Auch dürften zusätzliche Berufsmöglichkeiten in den nächsten Jahren die Situation entschärfen.

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  • Brandon Kühnel am 08.02.2010 10:43 Report Diesen Beitrag melden

    Schweizer Schulsystem

    Ich finde, dass das Schweizer Schulsystem mal überdacht wird, bzw das von Luzern. Das man Schüler in ein Nievau steckt, finde ich schon von Grund her ziemlich unfair, nicht jeder ist ein Mathe Genie, oder ein Sprachfan. Das System sollte durch Fächer laufen, nicht durch die Gesamtnote. Vorallem ist das unfair den Auländern gegenüber, weil sie ein Fach weniger haben zum Punkten (Im Falle vom unzureichenden Deutsch, soviel ich weiss ist das Mathesystem auch auf den Kopf gestellt bei manchen Sprachen)

  • Rentendieb am 05.02.2010 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Wunder

    wenn solche sich hier nur sorgen um ihre Rente machen, hätte ich au keine Lust gute Noten zu schreiben um ein paar alte Säcke durchzufüttern. @PeterK. Die Attestlehre ist eigenlich nichts neues früher lief sie unter dem Namen Anlehre.

    • Tom Bieler am 05.02.2010 12:29 Report Diesen Beitrag melden

      @Rentendieb

      Du wirst wahrscheinlich auch mal ein alter Sack.Hoffendlich haben dann irgendwelche Lust ,dir eine Wolldecke zu geben,damit du auf der Strasse nicht erfrierst.Dort landet man wenn es keine AHV mehr gibt.

    • Susanne Reich am 07.02.2010 19:34 Report Diesen Beitrag melden

      Nehmen aber auch Geben!

      Wir haben euch immerhin die Schule ermöglicht und ein immer noch mehr oder weniger intaktes Sozialsystem, mit welchem Menschen ohne Arbeit überleben können. Es ist nicht mehr als selbstverständlich, dass jetzt mal etwas von euch zurück kommt. Nehmen und Geben sollten im Gleichgewicht sein. Wir waren übrigens auch mal jung!

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  • AlexG am 05.02.2010 09:28 Report Diesen Beitrag melden

    Deutschkenntnisse

    Ich glaube das grösste Problem am heutigen Schulsystem ist, dass die Lehrer mehr damit beschäftigt sind, den Kindern und Jugendlichen zuerst mal ein einigermassen vernünftiges Deutsch beizubringen. Vor allem Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund tun sich mit der deutschen Sprache schwer. Zu meiner Primarschul- und Gymnasiumszeit gab es noch so genannte Fremdsprachenklassen, in welchen die Schülerinnen und Schüler zuerst auf ein gutes Niveau in Deutsch gebracht wurden. Alle die ich kenne aus solchen Klassen haben problemlos eine Lehrstelle bekommen und auch erfolgreich abgeschlossen.