Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Grossbrand in Therwil
10. Februar 2012 10:46; Akt: 10.02.2012 15:37 Print
Kuh, Pferd und Kälber verbrannt
Kurz nach vier Uhr früh stand die Scheune des Hofs Hinterlinden in Therwil in Flammen. Einigen Tieren konnte nicht mehr geholfen werden. Zwei Personen wurden verletzt.

Grossbrand in Therwil BL: Tiere wurden getötet und Menschen verletzt. (Bild: Leser-Reporterin Justine Haizmann)
Bei einem Grossbrand in Therwil BL ist in der Nacht auf Freitag ein Teil des Hof Hinterlinden ein Raub der Flammen geworden. Mehrere Tiere starben im Feuer, zwei Personen wurden verletzt. Im Einsatz standen über 100 Angehörige von Feuerwehr, Polizei und Sanität.
Ums Leben gekommen sind nach Angaben der Baselbieter Polizei mindestens drei Kälber, eine Kuh und ein Pferd. Bei den Verletzten handelte es sich um einen Hofbewohner, der bei Rettungsversuchen Verbrennungen erlitt, und um eine Angehörige der Feuerwehr. Sie wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs kurz nach vier Uhr früh hatten sich 14 Kühe, vier Pferde und vier Kälber im Stall befunden. Die Feuerwehrleute beteiligten sich an der Rettung der Tiere und bekämpften gleichzeitig unter erschwerten Bedingungen - in der bitterkalten Nacht gefror das Löschwasser - die Flammen.
Selbständig gerettet
Gemeldet worden war der Brand um 04.17 Uhr. Als die Feuerwehr beim Hof Hinterlinden eintraf, standen die Stallungen mit der Scheune bereits im Vollbrand. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf umliegende Gebäude, namentlich das Wohnhaus des Hofes übergriff. Die sechs Hofbewohner konnten sich selbständig ins Freie begeben.
Die Löscharbeiten dauerten auch am Freitagmorgen noch an. Über die Brandursache wurde eine Untersuchung eingeleitet. Den Sachschaden konnte die Polizei zunächst nicht beziffern. Er dürfte aber «enorm» sein, wie es in der Mitteilung heisst.
(sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.





























Brandmelder?
Warum installiert man in solchen Holzgebäuden keine Brandmelder?
Grossbrand
Traurig, konnten nicht alle Tiere gerettet werden! Hoffentlich war es "nur" ein Unfall und den Verletzten geht es bald wieder gut. Aber eine Frage hätte ich, da ich mich nicht auskenne: Kann man nicht vorsorglich ein Frostschutz ins Löschwasser geben bei so tiefen Temperaturen?