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Zolli Basel
10. März 2010 23:02; Akt: 10.03.2010 21:05 Print
Menschenaffen ziehen zu Novartis
von Jeanne Dutoit - Die Zolli-Affen ziehen um: Schimpansen und Gorillas finden wegen des Affenhaus-Umbaus für über ein Jahr bei der Novartis Obdach. Wo sich das neue Zuhause befindet, bleibt geheim.

Die Gorillas ziehen in ein Novartis-Gebäude. (Zoo Basel)
Das Affenhaus im Zolli, gebaut in den 1970er-Jahren, wird für 28 Mio Franken von Grund auf erneuert. Geplant ist unter anderem eine Aussenanlage mit einer grosszügigen Grünfläche. Lange wurde gerätselt, wo die sieben Gorillas und zehn Schimpansen während der Bauphase untergebracht werden. Nun ist klar: Der Zolli mietet für seine Primaten ein ganzes Stockwerk bei Novartis. «Während des rund 13-monatigen Aufenthalts unserer Tiere werden nur Zoo-Mitarbeiter die Berechtigung haben, diesen Stock zu betreten», so Zoo-Direktor Olivier Pagan. Die gemieteten Räume werden sonst von Versuchstieren bewohnt. Deshalb bleibt der Standort des Gebäudes auf Wunsch von Novartis geheim – man fürchtet sich vor militanten Tierschützern.
Die Orang-Utans sind bereits in Deutschland.
Nach Ostern beginnt der Umzug. «Den Menschenaffen stehen je 150 m2 zur Verfügung. Diese werden zurzeit noch von unseren Pflegern an die Bedürfnisse der Tiere angepasst», so Projektleiterin Heidi Rodel. Tierarzt Christian Wenker wird die Affen mit einer Narkose auf ihre Reise vorbereiten. «Die Übersiedlung ist hochkomplex. Wir freuen uns, wenn sie wieder zuhause sind», so Wenker.
Auch Orang-Utans mussten weg
Auch andere Tiere sind vom Umbau betroffen. Während die sieben Orang-Utans bereits im Zoo in Gelsenkirchen untergebracht sind, werden einige der kleinen Affenarten auf Zoos in ganz Europa verteilt. Da ihr Gehege bald von Kattas genutzt wird, übersiedeln die Schneeleoparden temporär in den Zoo Zürich. Auch die Brillenbären müssen zügeln – sie ziehen in einen französischen Zoo um. Für die Fischotter wird noch ein Platz gesucht.
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Alle 12 Kommentare




























ein Zoo gehört
sowieso verboten... tiere einsperren, was für eine dumme erfindung...
Gute Lösung - oder nicht?
Die Affen werden 13 Monate bei Novartis angestellt und bekommen dann eine Abgangsentschädigung in der Höhe von 28 Mio Franken. Das Geld müssen sie leider wieder abgeben, da es für den Neubau des Affenhauses verwendet wird. Ist doch eine gute Idee und es ist nicht das erste mal, dass Abgangsentschädigungen an Affen ausbezahlt werden...
Standort geheim
Vermutlich werden die Gorillas in der Chefetage landen und darum die Geheimnistuerei. Hoffentlich müssen die armen Tiere nicht je 40 Millionen Bananen im Jahr vertilgen.