Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Rheinfelden AG
26. Januar 2010 23:12; Akt: 26.01.2010 19:58 Print
Rheinsaline produziert rund um die Uhr Salz
von Denise Dollinger - Der Winter ist hartnäckig – und die Salzvorräte werden knapp: Bleibt das Wetter so garstig, wird es laut der Rheinsaline prekär.
«Wir produzieren derzeit dem Teufel ein Ohr ab», sagt Jürg Lieberherr, Direktor der Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen. Seit Ende Jahr wurde der Betrieb von drei auf vier Schichten umgestellt – es wird rund um die Uhr gearbeitet. An Spitzentagen würden 6 bis 7 Tonnen Salz produziert, drei- bis viermal mehr als normal. Trotzdem ist der Streusalz-Bestand so knapp wie nie zuvor. Die gesamte Lagerkapazität von
Jürg Lieberherr, der Direktor der Saline, in den Überresten des Salzes. (dd)
Bedauern hat der Direktor mit den Gemeinden. Horw bei Luzern etwa ruft den Notstand aus. «Wir liefern nach, so gut es geht», so Lieberherr. Ob das Salzlager für kommende Winter vergrössert wird, steht derzeit noch in den Sternen.
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 24 Kommentare




























@ Hans Rechner
Am 27.01.10 "Der Schweiz geht das Salz aus" wurde dies vermeldet: Zur Zeit werden nur noch 600 bis 800 Tonnen ausgeliefert, bei maximaler Leistung können bis zu 2200 Tonnen pro Tag produziert werden. - Da jeder normale LKW mehr als 7 Tonnen Nutzlast hat, wären die Reinsalinen bei dieser "Leistung" wohl schon längstens pleite.
@werner notfall
ich weiss nicht, ob du bei einer Blaulichtorganisation dabei bist und ob du schon mal auf Schnee gefahren bist, aber wir haben auf unseren Feuerwehrfahrzeugen die Ketten während der Wintersaison montiert. Waldwege werden auch nicht schwarzgeräumt, wenn eine verletzte Person im Wald geborgen werden muss. Auf Schnee fährt sich eindeutig besser als auf diesem salzigen Brei!
Rechnungen!
Supper Lager! Um das Lagerhaus von 150'000 Tonne zu füllen brauche die Salinen 58 Jahre! (bei 4 Arbeitsschichten)
Schrott
Die Salinen in Schweizerhalle (Pratteln) und Riburg (Rheinfelden) fördern 400'000500'000 Tonnen Salz pro Jahr. Also sollten doch in den 4 Monaten Winter im Tag doch etwa 3000 Tonnen auf die Strasse geschmissen werden können, und für die Salzstängeli sollte es dann auch noch reichen, oder wieviel Salz essen den die Schweizer ? Worum geht's eigentlich ? Jedes Jahr die gleiche Leier ?