Bern

07. September 2010 23:00; Akt: 07.09.2010 22:04 Print

Scheich konnte seine Busse doch bezahlenScheich konnte seine Busse doch bezahlen

von Patrick Marbach - Ein Bussbescheid aus Bern hielt Scheich Khalid* ganz schön auf Trab. Ohne zu wissen, was man ihm vorwarf, wollte der Saudi seine Schuld unbedingt begleichen.

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Die Hilfe für den Scheich aus Riad kam aus Bern – per E-Mail. (meo)

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«Es ist einer der exotischsten Fälle aus unserem Verwaltungsalltag», erinnert sich Barbara Bühlmann von der Kommunikationsstelle des Kantons Bern. Nach seinen Sommer­ferien in der Bundesstadt erhielt ein arabischer Tourist ein teures Souvenir: Die Kantonspolizei schickte ihm eine Busse über 150 Franken nach Riad. Allerdings war das Schreiben nur auf Deutsch und Französisch verfasst. Der Scheich wunderte sich und verstand kein Wort. Als guter Gast wollte er niemandem etwas schuldig bleiben, aber auch seine Bank konnte ihm nach sorgfältigem Studium des Bussbescheids nicht erklären, wohin er das Geld überweisen sollte.

Im Internet stiess er schliesslich auf ein Amt mit dem Namen «Kommunikation Kanton Bern». Es folgte ein reger E-Mail-Verkehr. Er habe seine Ferien in Bern genossen und es tue ihm leid, dass er das Gesetz verletzt habe, schrieb Scheich Khalid. «Schliesslich scannte er die Rechnung, damit ich ihm die Details erklären und er die Busse bezahlen konnte», sagt Bühlmann. Der Saudi vermutet, dass er die Geldstrafe für ein Verkehrsdelikt erhalten hat. Darauf sei er gar nicht stolz, liess er die Berner Behörden wissen.

*Name geändert

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  • Lena am 08.09.2010 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Minus-Geschäft

    Der wusste doch genau, dass der Verwaltungsaufwand mehr als die läppischen 150.- kostet und nur deshalb hat er sich bemüht die Busse zu bezahlen! Bezahlt z.B. mal bei einer nicht 40.-, sondern 40.05. Der Aufwand der Behörden die -.05 zurüch zu bezahlen frisst die Busseneinnahme locker auf, dennoch müssen Sie die -.05 zurückerstatten. So kann man die Behörden ärgern! :-)

    • Peschä am 08.09.2010 13:25 Report Diesen Beitrag melden

      Und dann werden noch mehr

      Beamte eingestellt und noch mehr Steuergelder verschwendet, oder es werden noch mehr Bussen verteilt um die Verwaltungskosten zu decken. Sie ärgern also nicht nur die Behörden, sondern auch die Allgemeinheit.

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  • Peter Maier am 08.09.2010 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Sekundenjournalismus

    Gelesen in 20 Minuten, geschrieben in 20 Sekunden.... da leidet natürlich Genauigkeit und Inhalt, gilt für alle Artikel, bei diesem fällts nur sofort auf....

  • Thomas Müller am 08.09.2010 10:06 Report Diesen Beitrag melden

    Verwaltungsalltag

    Und um was für eine Busse handelete es sich nun? Steige bei diesem Beitrag nicht, was der Inhalt darstellen soll.