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Grindelwald
08. März 2009 21:34; Akt: 22.03.2009 09:30 Print
Die Luft wird dünner für risikofreudige Basejumper
von Nina Jecker - Weil sie mit riskanten Sprüngen Unbeteiligte gefährden, will Grindelwald den Basejumpern jetzt Grenzen setzen.
Vor einigen Tagen flogen zwei Basejumper in Grindelwald haarscharf an den Gästen auf der Terrasse eines Bergrestaurants vorbei. Die Springer trugen so genannte Wingsuits, mit denen sich der freie Fall in einen Gleitflug von bis zu 250 km/h umwandeln lässt.
Dem Grindelwaldner Gemeindepräsident Emanuel Schläppi gehen solche Aktionen jedoch zu weit, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet: «Ich habe den Sprung der beiden Basejumper im Internet gesehen. Für mich ist klar, dass hier der Rahmen des Zulässigen gesprengt wurde», sagt er. Schäppi erwäge nun ein Verbot gegen das so genannte Proximity Flying, bei dem die Flieger absichtlich extrem nahe an Menschen und Objekten vorbeisausen.
Aber nicht nur deshalb wird die Luft im Oberland zunehmend dünn für die springenden Adrenalinjunkies: Auch die Helikopterfirmen wollen von den Risikospringern offenbar nichts mehr wissen. «Solche irrsinnige Stunts sind nicht auf unserer Linie», so der Kommentar von Daniel Sulzer, Geschäftsführer von Swiss Helicopter, gegenüber der «NZZ am Sonntag».

























