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Bern
07. November 2010 21:52; Akt: 07.11.2010 21:52 Print
Detektive jagen in den Gassen Ladendiebe
von Bigna Silberschmidt - Das Konzept City-Spion hat grossen Erfolg: Detektive spüren in der Innenstadt Ladendieben nach. So konnten in einem Jahr über 700 Diebstähle aufgedeckt werden.

City-Spione haben die Ladendiebe schon auf der Strasse im Blick.
«Wir beobachten potenzielle Täter schon auf der Strasse und verfolgen sie in die Läden», beschreibt Detektiv Pavel Müller die Taktik von City-Spion. Dies scheint zu funktionieren: «Innerhalb der letzten zwölf Monate gingen uns 732 Diebe ins Netz.» Aufgrund dieses Erfolgs stockte das Berner Einmannunternehmen Detektei Müller auf drei Personen auf. Müller: «Jetzt können wir die Markt- und die Spitalgasse sowie den Bahnhof abdecken.» Zehn Lebensmittel-, Elektronik- oder Kleidergeschäfte hätten sich dem Entlarvungssystem bereits angeschlossen. Je mehr dies täten, desto effektiver seien die Ermittlungen. Zudem sei eine Ausweitung nach Biel geplant.
Während eines Jahres stellten die Detektive Diebesgut im Wert von
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Alle 30 Kommentare





























Privatisierung von Staatsmacht ...
Der Name drückt es eigentlich schon aus. " City-Spion " Das dies von privaten gemacht wird ist fragwürdig. Ich meine auf der Strasse kann keiner etwas aus den Läden klauen oder? Kommen wir wieder an den Punkt, der in der DDR erreicht wurde, als Bürger angeheuert wurden um Bürger zu bespitzeln? Heute wegen Diebstahl, morgen wegen der politischen Meinung! Wir werdens sehen.
Bravo
Ich kann das gejammere vom schnüffelstaat nicht mehr hören. ich führe selbst einen kleinen detailhandelsbetrieb und auch wir haben massiv mit ladendieben zu kämpfen. die verluste in der kasse sind markant zu spüren, vor allem, wenn dann noch im grossen umfang "eingeklauft" wird. jeder, der sich jetzt hier über die überwachung beschwert sollte sich mal überlegen, was es für die ladenbesitzer (auch grosse ketten) für auswirkungen hat, wenn geklaut wird. erschreckend genug, dass man mit 5-8% vom umsatz als verlust durch diebstahl rechnen muss.
Ganz Ihrer Meinung!
Diese Verluste treffen Ladenbesitzer und bestimmt auch die ehrlichen Kunden. Der Ladenbesitzer wird ja die Verluste wohl oder übel zumindest teilweise auf die Kunden abwälzen müssen. Traurig, dass teure Massnahmen eingesetzt werden müssen, um sich vor Diebstahl zu schützen.
Falsche Zahlen
«Innerhalb der letzten zwölf Monate gingen uns 732 Diebe ins Netz.» Diese Zahl entsteht nur dadurch, dass Pavel jeden Diebstahl einzel zählt, den die Diebe begehen (und dabei erwischt werden). Es sind aber immer die gleichen, daher ist die wirkliche Zahl Diebe, die er anhält, viel kleiner.
Wieder einmal das Problem mit den
Wiederholungstätern. Die Ausländer unter ihnen gehören ausgeschafft, die Drogensüchtigen und Kleptomanen in eine Therapie. So könnte man die Zahl der Diebstähle wohl massiv reduzieren.