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Übervolle Gefängnisse
02. September 2010 21:30; Akt: 02.09.2010 21:16 Print
Das Wachpersonal schlägt Alarm
von Nora Camenisch - Hohe Belegung und wenig Personal: Die Situation in den Berner Gefängnissen spitzt sich zu. Mitarbeiter fürchten bereits um ihre Sicherheit.

Berns Gefängnisse (Symbolbild) platzen aus allen Nähten. (Bild: Colourbox.com)
Die Berner Gefängnisse platzen aus allen Nähten. Besonders angespannt scheint die Situation im Regionalgefängnis Bern. Ein Mitarbeiter sagt gegenüber der kantonalen Personalzeitung «BE Info»: «Wenn wir eine Verschiebung vornehmen müssen, sollten wir immer zu zweit sein. Doch manchmal reicht die Zeit einfach nicht, einem Kollegen zu funken.» Es sei schon vorgekommen, dass eine Sondereinheit der Polizei zu fünft einen Delinquenten angeliefert habe und sich im Regionalgefängnis anschliessend ein Betreuer allein um diesen habe kümmern müssen.
Regierungsrat Hans-Jürg Käser kennt das Problem: «Das Regionalgefängnis Bern ist ein Bienenhaus. Dort gibt es bis zu 90 Ein- und Austritte pro Tag.» Käser erhofft sich durch eine Genehmigung des Budgets 2011 Besserung. Dann werde die Anzahl Stellen im Strafvollzug erhöht.
Matthias Burkhalter, Geschäftsführer Staatspersonalverband und SP-Grossrat, hält die Sicherheitsbedenken der Angestellten teilweise für begründet: «Die Gefängnisinsassen sind schliesslich nicht alles Lämmer.» Er habe schon von Tätlichkeiten gegenüber Betreuern gehört. Burkhalter glaubt aber nicht, dass die geplante Personalaufstockung grosse Erleichterungen bringt. «Mehr Mitarbeiter allein genügen nicht. Das Regionalgefängnis ist zu verwinkelt und zu eng. Man müsste ein neues bauen.»
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Theorie & Praxis
Viele die über unser Arbeitsverhältnisse entscheiden sind welche die keine Ahnung haben was überhaubt abläuft hinter denn Mauern. Mann kann nicht von einem Bürostuhl aus entscheidungen treffen nur weil man 10 Jahre Akademie hinter sich hat und sich dabei noch nie die Finger schmutzig gemacht zu haben. Entscheiden und verstehen sind zwei paar Schuhe. Die Leute im Strafvollzug brennen aus !!!!
Situation ist prekärer als angenommen!
Wenn die Insassen im oben erwähnten Gefängniss zum Spazierhof begleitet werden, treffen 20 - 30 Insassen auf 4 Aufseher... Nicht auszudenken was mit den 4 Unbewaffneten Aufsehern passiert, wenn nur die Hälfte dieser insassen rebeliert!!! Die Situation ist prekärer und schlimmer als angenommen, als Insider kann ich das einschätzen und bestätigen!!!
Ueberbelegte Gefängnisse und Gefahren
Es wäre zu empfehlen, die HH. Levrat und Darbellay, zusammen mit den Damen Wyss, Huber, Stump usw. als Gefangenenwärter einzusetzen, damit diese endlich mal die Praxis des Alltags lernen. Wahrscheinlich taugen sie nicht einmal für diese Posten.