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Crash auf Zebrastreifen
17. Dezember 2011 23:02; Akt: 19.12.2011 08:45 Print
«Der Mann flog etwa 20 Meter durch die Luft»
von S. Hubacher - Einen Tag nachdem ein junger Vater in Täuffelen (BE) bei einem Zebrastreifen getötet wurde, meldet sich eine Anwohnerin zu Wort. Laut ihren Angaben war die Wucht des Aufpralls riesig.
Auf der Hauptstrasse in Täuffelen liegt ein Hauch von Schnee. Bis auf die Autos, die in regelmässigen Abständen vorbeifahren, ist es ruhig. Erst ein Blick auf ein Mäuerchen neben der Strasse zeigt, dass es hier am Tag zuvor zu einem tragischen Unfall gekommen ist. Dort stehen ein Engel, fünf Grabkerzen und eine Laterne als Zeichen der Trauer für den 34-jährigen Familienvater, der am Samstagnachmittag auf dem Zebrastreifen tödlich verunglückt ist.
Wie die Regionale Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland und die Kantonspolizei Bern am Sonntag mitteilten, geschah das Unglück um 15.45 Uhr. Gemäss ersten Annahmen war der 34-jährige Mann dabei, mit seiner Frau und seinen zwei Kindern den Zebrastreifen zu überqueren. Ein von Biel herkommenden Auto bremste auf der Hauptstrasse ab, um der Familie das Überqueren der Strasse auf dem Zebrastreifen zu ermöglichen.
In diesem Augenblick näherten sich Autos, die in Richtung Biel fuhren. Der Fahrer eines Fahrzeugs begann ein Überholmanöver und kollidierte mit einem entgegenkommenden Wagen. Dabei wurde die Familie von einem beteiligten Fahrzeug erfasst. Ob sich die Familie zu diesem Zeitpunkt noch auf dem Zebrastreifen befunden hat, ist noch unklar.
Das Opfer war ein Polizist
Eine 23-jährige Anwohnerin beobachtete den Unfall. Beim Zeitpunkt des Zusammenpralls war sie gerade aus der Garage gekommen. Zuerst sah sie ein Auto fliegen, dann den Familienvater. Laut ihren Angaben, muss die Wucht des Aufpralls riesig gewesen sein. «Er flog etwa 20 Meter durch die Luft», sagte die Anwohnerin gegenüber 20 Minuten.
Der junge Familienvater verletzte sich dabei tödlich. Seine Frau, seine zwei Kinder und der Fahrer im entgegenkommenden Auto wurden verletzt; sie wurden mit Ambulanzen ins Spital gefahren. Der Fahrer des Fahrzeuges, welches überholte, wurde schwer verletzt; er wurde mit einem Helikopter in ein Spital geflogen.
Der auf dem Zebrastreifen getötete 34-Jährige stammt aus der Region und ist Angehöriger der Kantonspolizei Bern. Die Kantonspolizei Bern und die Staatsanwaltschaft äusserten sich sehr betroffen über den Tod des Mitarbeiters.
Zeugen gesucht
Die Hauptstrasse musste während mehreren Stunden für den Verkehr gesperrt werden. Neben der Kantonspolizei, der REGA, mehreren Ambulanzen, der Feuerwehr Regio Täuffelen und der Berufsfeuerwehr der Stadt Biel stand auch das Care-Team Kanton Bern im Einsatz.
Der genaue Unfallhergang wird untersucht. Es werden Zeugen gesucht.
Mitarbeit: jep
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Alle 385 Kommentare






























Fahrschule
Ich frage mich manchjmal, was die jungen Fahrer heute in der Fahrschule lernen. Wäre es nicht angebracht, wenn die Fahrlehrer und Experten etwas strenger würden?
Verbesserungen z.G. der Fussgänger!
Es braucht endlich Verbesserungen z.G. der Fussgänger: besser markierte, speziell beleuchtete streifen, Bodenwellen vor und/oder leicht erhöhte Streifen, damit Lenker diese von weit her sehen und frühzeitig verlangsamen/abbremsen können. Empfehlenswert für Fussgänger: Reflektoren/Warngilets bei Dunkelheit und Warte, Luege, Lose, Loufe plus Wiedereinführung des Handzeichens. JEDER ist gefordert: Auto-, Velofahrer, Fussgänger. Mit etwas mehr Vor-, Rück- und Nachsicht, Geduld, Aufmerksamkeit + gesundem Menschenverstand auf allen Seiten kommt jeder sicher und heil ans Ziel, auch der Gestresseste!
Hackt nicht auf ihm rum !!!
Immer ist der autofahrer schuld aber die heutigen fussgänger für die ist es selbst verstentlich vortritt zu haben ..! Mann kann das doch nicht alles dem autofahrer in die shuhe schieben ...! Und leute mässigt bitte eure aussagen eure wünsche wie er bestrafft werden soll sind überflüssig , denn er ist jetzt genug gestraft ..! Mein beileid für die familie .