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20. August 2007 23:06; Akt: 20.08.2007 21:00 Print
SVP bläst zur Jagd auf die Berner Ghüder-Sünder
Gegen Gebührensack-Sparer und illegale Abfallentsorger: Weil viele Berner ihren Haushaltsmüll in öffentlichen Ghüderkübeln deponieren, fordert die SVP jetzt strengere Kontrollen und Strafen.
«Wenn das so weitergeht, wird Bern an seinem eigenen Dreck ersticken», prophezeit SVP-Stadtrat Peter Bühler. Täglich müsse er mit ansehen, wie die öffentlichen Abfallkübel mit Unmengen von privatem Haushaltsmüll vollgestopft würden und überquellen würden. «Gewisse Quartiere gleichen Ghettos, wo sich die Ratten bereits tagsüber tummeln», empört sich der Politiker. Und dies, obwohl das neue Abfallreglement als Allerweltsmittel gegen die prekäre Müllsituation angekündigt worden sei. «Die Stadt muss ihren schönen Worten jetzt endlich Taten folgen lassen», fordert Bühler.
Die überquellenden Abfalleimer in der Stadt sind ein Politikum.(mar)
Wie die Müllberge abzubauen wären, formuliert er in einem Vorstoss gleich selbst: So seien die Abfalleimer täglich zu leeren – auch an Wochenenden. «Zudem soll strenger kontrolliert werden, und Abfallsünder müssen konsequent gebüsst werden», so Bühler. Zu denken sei etwa an das Anbringen von Überwachungskameras oder den Einsatz von Polizeipatrouillen.
Franz Märki von der Stapo hält davon nichts: «Wir sind keine Ghüderpolizei.» Und bei der Strassenreinigung fehlt laut Leiter Roland Beyeler für eine Videoüberwachung die Grundlage.
Sabrina Müller

























