Bern

02. September 2010 21:23; Akt: 02.09.2010 20:24 Print

Knatsch um Jugendliche beim BärenparkKnatsch um Jugendliche beim Bärenpark

von Pedro Codes - Lärm und Littering: Stadtrat Jimy Hofer spricht von einer Szenenbildung beim Familientreffpunkt Bärenpark. Auch bei Pinto ist das Problem bekannt.

storybild

Stadtrat Jimy Hofer auf der Treppe beim Bärenpark. (Bild: big)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Fehler gesehen?
Fehler beheben!
Senden

Verkommt der Bärenpark zum Treffpunkt für Saufgelage und laute Partys? Stadtrat Jimy Hofer befürchtet es: «Mir wurde von verschiedenen Seiten zugetragen, dass sich Teens mit Ghettoblastern zum Saufen auf der Treppe beim Bärenpark treffen.» Es gehe sogar noch weiter, ereifert sich der Parteilose: «Manchmal landen die leeren Bierdosen bei den Bären.» Unter Politikern sei schon die nächtliche Schliessung der Anlage diskutiert worden. Bei Pinto weiss man davon: «Wir schauen regelmässig vorbei und haben die Jugendlichen schon auf ihren Müll aufmerksam gemacht», sagt Chef-Streetworker Silvio Flückiger.

Für die Stadt ist das kein Problem. Sicherheitsdirektor Reto Nause: «Wir konnten im Bärenpark während der Sommermonate keine Szenenbildungen beobachten.» Selbst Bärenwärterin Linda Triet relativiert: «Die Bären werden nicht mehr als bei einem sonntäglichen Picknick belästigt.» Dies beruhigt Bronco-Legende Hofer nicht: Er befürchtet, dass sich die Szene an die andere Uferseite in die Matte verlagern könnte. Dort wären die Partymacher wohl nicht willkommen: «Hoffentlich kotzen sie wenigstens in die Aare statt auf die Strasse», so Anwohnerin Rosmarie Bernas­coni.

20min Login Facebook Connect
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»

Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

  • Bruno Hochuli am 04.09.2010 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    Schade,

    dass die Leute sich nicht normal verhalten können und durch Lärm und Litering auf sich aufmerksam machen müssen. Bis die Behörden dann endlich die Augen öffnen, ist der Ärger der Bevölkerung groß.

  • Brigitte am 03.09.2010 20:57 Report Diesen Beitrag melden

    TIERQUÄLEREI

    Bären brauchen Ruhe. Das ist doch Tierquälerei!

  • Susanne Reich am 03.09.2010 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    Jugendtreffs?

    Ich denke der Winter wird dieses Problem automatisch lösen... Weshalb macht man nicht mehr Möglichkeiten zu Jugendtreffs, doch möglichst ohne Alkohol. Menschen, welche es nur um's Trinken geht, könnten dies doch auch anderswo tun, dort wo sie nicht negativ auffallen, wenn's dann lärmig wird. Was mich ein bisschen erstaunt oder traurig macht: gibt es denn keine Alternativen sich zu amüsieren, es lustig zu haben, muss man denn immer trinken bis zum Exzess, manchmal bis zum Koma? Dieses Verhalten wird sich langfristig sehr nachteilig auf die Gesundheit auswirken.