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23. Oktober 2007 22:28; Akt: 23.10.2007 22:53 Print
Papiliorama rettet zwei Wollschweine
Happyend für Rudi und Rüsseline: Statt auf die Schlachtbank kommen die beiden Wollschweine nach Kerzers ins Papiliorama.
«Zum Glück werden unsere Säuli gerettet», freut sich Maira Nett (11). Mit ihren Kameradinnen von der Berner Rudolf-Steiner-Schule hatte sie verzweifelt ein neues Heim für ihre Lieblinge gesucht. Weil im Schulgehege kein Platz für Nachwuchs ist, war der Termin beim Metzger eigentlich schon reserviert.
Aber Rudi und Rüsseline haben Schwein gehabt: «Rund um unseren Teich können sie sich auf über 1000m2 renaturiertem Gelände bewegen», sagt Papiliorama-Direktor Caspar Bijleveld. Ihre feudale Residenz werden die Schweine erst im März beziehen, weil in der Zwischenzeit ein schmuckes Hüttchen für sie zurechtgemacht wird. Die Rudolf-Steiner-Schülerinnen gehören sicher zu den ersten Besuchern: Sie werden auf eine Klassenreise ins Tierparadies eingeladen.
«Auf natürliche Weise verhindern die Wollschweine, dass unser Areal völlig überwuchert wird», sagt Bijleveld. Er hofft, dass im Gehege auch seltene Schmetterlinge und Vogelarten Halt machen. Das klappt aber nur, wenn Rudi und Rüsseline fleissig wühlen und fressen, damit die Vegetation nicht zu dicht wird.
Patrick Marbach

























