Neue Massnahmen

04. Juni 2009 22:58; Akt: 04.06.2009 20:55 Print

Bern sagt Rassismus den Kampf anBern sagt Rassismus den Kampf an

von Nina Jecker - Die Stadt Bern bläst zum Angriff gegen fremdenfeindliche Werbung, rassistische Vermieter und Ausgrenzung auf dem Pausenplatz.

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Vom Wohnungsmarkt bis hin zum Clubbesuch: «Rassismus ist in vielen Bereichen ein Thema», so Edith Olibet. Gestern hat die Gemeinde­rätin anlässlich des Beitritts der Stadt Bern zur Unesco-Städte-Koalition gegen Rassismus zahlreiche Massnahmen vorgestellt, die Bern ­innert vier ­Jahren zur rassismusfreien ­Zone machen sollen.

Im Visier der Stadt sind neben Vermietern und Sicherheitsleuten auch Verwaltungsangestellte und Clubbesitzer. Sie alle sollen mit Hilfe von Merkblättern und Schulungen sensibilisiert werden. Immer wieder gerieten Berner Clubs in die Schlagzeilen, weil ihre Türsteher offenbar Ausländer nicht hineinliessen.

Geplant sind ausserdem ein gesetzlich verankertes Verbot für rassistische Werbung, eine Ansprechperson für Rassismus-Opfer und eine neue Plakatkampagne mit ausländischen Spielern von YB und dem SCB. In einem Zivilcourage-Kurs können Verwaltungsangestellte zudem lernen, wie sie rassistischer Gewalt auf der Strasse begegnen.