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Bern

Jetzt kämpfen auch Lehrer gegen die «Schnürlischrift»

von Nina Jecker

Schluss mit der «Schnürlischrift»: Nach einem Politiker setzen sich nun auch die Lehrer im Kanton Bern dafür ein, dass die Kinder in Zukunft eine einfachere Schrift erlernen können.


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Die aktuelle Schulschrift sei zu schnörkelig und kompliziert für Kinder, so der Berner Grossrat Daniel Kast (CVP). Weil viele damit überfordert seien, verlangt er in einem Vorstoss, dass der Kanton Alternativen testet und dann eine einfachere Variante auswählt.

Nachdem der Politiker beim Regierungsrat mit dieser Forderung abgeblitzt ist, geben ihm nun die Berner Lehrer Schützenhilfe. «Der Vorstoss sollte angenommen werden», heisst es beim Berufsverband Lebe. Verbandssprecher Michael Gerber: «Tests mit vereinfachten Schriftarten haben gezeigt, dass die Schüler damit weit weniger knorzen müssen als mit der komplett verbundenen Schnürlischrift.»

Auch Kasts zweiter Vorschlag stösst bei den Lehrern auf Zustimmung. So soll der Füller als Schreibwerkzeug von Kugelschreibern oder Kunststoffstiften abgelöst werden. Diese seien einfacher zu handhaben. «Gerade bei Linkshändern verursachen sie weniger Probleme mit Schmieren», begründet Kast die Idee.

Ob Fülli und Schnürlischrift aus den Berner Schulzimmern verschwinden, entscheidet der Grosse Rat in den nächsten neun Tagen.

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