Bern

07. September 2010 23:04; Akt: 07.09.2010 21:55 Print

Mehr illegale Einwanderer in der StadtMehr illegale Einwanderer in der Stadt

von Bigna Silberschmidt - Die Fremdenpolizei hat alle Hände voll zu tun: Die Zahl der illegalen Einwanderer hat in der Stadt Bern markant zugenommen. Jetzt gibt es politische Schützenhilfe.

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Lars Guggisberg.

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«Seit dem neuen und schärferen Ausländergesetz stellen wir in der Stadt Bern viel mehr Fälle von Personen ohne Aufenthaltsbewilligung fest», so Alexander Ott von der Fremdenpolizei Stadt Bern. Dazu gehörten Personen, die nach Ablauf ihres Visums nicht mehr ausreisen oder die gar nie eines bekommen haben, wie viele Staatsangehörige aus Indien, Russland, China, Südamerika oder Afrika. «Deshalb wird immer wieder versucht, den Aufenthaltstitel durch Scheinehen mit Schweizer Bürgern zu erhalten», weiss Ott.

Zugenommen habe auch der missbräuchliche Familiennachzug, bei dem in der Schweiz lebende ausländische Familien Kinder nachholen, die gar nicht ihre leiblichen sind. Der Migrationsdienst des Kanton Berns bestätigt diese Tendenz.

Solche Fakten sind für SVP-Grossrat Lars Guggisberg alarmierend: «Diese Leute organisieren sich, was zu einer Gettobildung und zu noch mehr Schwarzarbeit führt.» Nun verlangt er per Vorstoss konkrete Zahlen zu den Illegalen im Kanton.
Den Grund für die Zunahme scheint die Berner Beratungs­stelle für Sans-Papiers zu kennen: «Schuld ist die harte Ablehnungspraxis von Härtefällen», so Präsident Jacob Schädelin.

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  • Andy Kretz am 08.09.2010 14:36 Report Diesen Beitrag melden

    nicht die eigenen Kinder nachholen

    Wenn keine grawierenden Konsequenzen getragen werden müssen, muss man sich nicht verwundern, dass solche und auch andere ilegalen Sachen immer mehr zunehmen. Dass es nicht die eigenen Kinder sind, kann einfach durch einen Gentest nachgewiesen werden. Die Kosten muss der Verursacher tragen. Wenn betrogen wird muss dies auch entsprechend bestraft werden. In diesem Falle müsste die Konsequenz sein, dass die Betrüger des Landes verwiesen werden, und nicht, das geht doch nicht, das sind ganz arme Leute ec. ec.

  • honegger reto am 08.09.2010 14:10 Report Diesen Beitrag melden

    Politiker / Beamte

    Liebe Leser , Das alles ist doch schon seit Jahren in allen Kantonen genauso nur will es keiner dieser Beamten und SP-Politiker wahrhaben.Ich kenne einen Fall eines Illegalen welcher erwischt wurde und zu 30 Tagen Gefängnis verurteilt wurde, nach Verbüssung musste ihn die Polizei auf freien Fuss setzen. Ist er denn jetzt legal da ? Oder glaubt jemand ernsthaft, dass er unser Land verlassen wird ? Ich bin mir sicher dass weit über 100000 Personen illegal in unserem Land sind,aber solange diese nicht störend auffallen interessiert dass doch keinen Beamten. so ist es

    • Mäx Hasler am 08.09.2010 16:48 Report Diesen Beitrag melden

      400 000

      Man vermutete schon vor 20 Jahren, dass damals etwa 300 000 Personen schwarz in der Schweiz waren. Inzwischen dürften es einige mehr sein.

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  • Bruno Hochuli am 08.09.2010 11:16 Report Diesen Beitrag melden

    Weil nicht durchgegriffen wird

    und weil die Entscheide immer wieder durch Politiker und Kirchenvertreter boykottiert werden. Der Schlamassel ist schon lange angerichtet. Komisch nur, dass die meistens Illegalen gute Anwälte haben.