Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Bärengraben
16. September 2009 14:59; Akt: 16.09.2009 16:45 Print
Russischer Präsident schenkt Bern zwei Bärli
Der Bärengraben lebt wieder: Nachdem Touristen monatelang in ein lebloses Loch gucken mussten, sind nun zwei Jungbären eingezogen. Sie sind ein verfrühtes Geschenk von Dmitri Medwedew, der nächste Woche in der Schweiz auf Staatsbesuch weilt.
Pedro, der letzte lebende Bärengraben-Bär, musste im vergangenen April eingeschläfert werden. Seitdem hielten die Touristen vergeblich nach Meister Petz Ausschau. Die Verantwortlichen der Stadt Bern hatten geplant, dem Bärengraben erst mit der Eröffnung des grosszügigen Bärenparks im Oktober 2009 wieder Leben einzuhauchen.
Archivbild des Berner Bärengrabens.(Bild: Keystone)
Das Russische Präsidentenpaar schenkt Bern zwei Jungbären.
Gestern pfiffen es die Spatzen bereits von den Dächern, nun ist es offiziell: Der Russische Präsident Dmitri Medwedew schenkt der Stadt zwei Jungbären.
Es handelt sich um zwei zirka sieben Monate alte Bärenwaisen aus den Wäldern Ussuriens. Im vergangenen Monat wurden die Jungtiere von Moskau nach Zürich geflogen, wie die Präsidialdirektion der Stadt Bern am Mittwoch mitteilte. Ein spezieller Transporter des Tierparks Dählhölzli fuhr dann die Bären nach Bern.
Die Bären ohne Namen
Bis auf Weiteres sind es die Bären ohne Namen: «Wir wissen nicht, ob sie bereits einen Namen tragen», sagte der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät auf Anfrage von 20 Minuten Online. Ob der Russische Präsident Dmitri Medwedew persönlich in den Bärengraben steigen wird, um die Kuschelbären zu taufen, ist unklar: «Bis jetzt hat erst seine Gattin, Swetlana W. Medwedewa, ihren Besuch angekündigt», so Tschäppät.
Vorerst hausen die beiden Jungtiere im grossen Bärengraben, wo sie gemäss den tierseuchegesetzlichen Auflagen einen Teil der insgesamt viermonatigen Quarantäne verbringen dürften.
Für das Publikum noch nicht sichtbar
Für die nächsten Tage hat die Stadt auf Anweisung des Tierarztes rund um den Bärengraben einen Sichtschutz aufstellen lassen. So sollten sich die jungen Bären leichter an ihre neue Umgebung gewöhnen können.
Aus diesem Grund kann das Publikum die beiden Bären vorerst nicht besuchen. Vorgesehen ist, dass die beiden Tiere nebst dem Bärenpaar Finn und Björk die Bärenpopulation im Bären- und im Tierpark ergänzen.
Das Geschenk Russlands steht im Zusammenhang mit dem offiziellen Besuch Medwedews am 21. und 22. September. Damit besucht erstmals ein russisches Staatsoberhaupt offiziell die Schweiz.
(am/sda)
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 37 Kommentare




























Der Mann des Bärs schenkt Bern zwei Bärl
Übrigens, der Wortstamm des Familiennamens von Medwedew ist "Medwed" ("Medwedj"). Übersetzung: Russisch » Deutsch Medwed » der Bär Der Mann des Bärs schenkt Bern zwei Bärli. Für einen Bär schlage den Name "Dima" vor. "Dima" ist die Kurzform des russischen Vornamens "Dmitri" ("Dimitrij").
es gibt Schlimmeres...
Ich finde es eine sehr schöne Geste von Dimitri. Der neue Bärenpark bietet seinen Bewohnern ein sehr schönes und grosses Gehege. Ich denke, es gibt Tiere, denen es schlimmer geht. Unsere Bären werden liebevoll umsorgt. Das sollten sich die "Pseudo-Tierschützer" mal vor Augen halten...
Beitrag genau lesen........
die Quarantäne bleiben die beiden Bären im Graben, dann geht es ins Dählhölzli. Dann sind Björk und Finn im Bärenpark. Gruss aus Bern