Drama im Bärenpark

23. November 2009 10:16; Akt: 23.11.2009 15:20 Print

«Finn geht es einen Hauch besser»«Finn geht es einen Hauch besser»

Hoffnung im Berner Bärenpark: Der Zustand des angeschossenen Bären Finn hat sich gebessert. Doch der Kampf mit dem Tod geht weiter: Seine Überlebenschancen sind noch immer unklar. Die ganze Schweiz bangt mit: Im Park türmen sich die Honiggläser und Genesungskarten für Finn.

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Es ist noch keine Entwarnung, aber ein Hoffnungsschimmer: «Finn geht es einen Hauch besser», sagt Bärenpark-Direktor Bernd Schildger. Das Bärenmännchen fresse wieder und sei aufmerksam. Doch noch immer leidet er «unter massiven Schmerzen und bewegt sich kaum».

Seit zwei Tagen ringt der Bär in seinem Stall mit dem Tod: Die Tierärzte kümmern sich rund um die Uhr um ihn. Noch immer sind seine genauen Verletzungen aber unklar: «Wir wissen nicht, ob er an Infektionen leidet oder ob Organe verletzt wurden», so Schildger. Um ihn zu untersuchen, müssten die Ärzte ihn narkotisieren, doch dafür ist er zu schwach. «Es besteht das Risiko, dass er nicht mehr aus der Narkose erwacht», so Schildger.

Der Körper des Bären ist voll von «einer Vielzahl kleinster Bleipartikel», erklärt Schildger gegenüber 20 Minuten Online. Es sind Reste der explodierten Stoppmunition, mit der Finn am Samstag ausser Gefecht gesetzt wurde. Die Bleipartikel können nicht entfernt werden, wie Schildger erklärt. «Die Suche nach den Resten würde nur noch mehr Zerstörung anrichten und finden würden wir sie auch nicht.» Die Tierärzte verabreichen ihm deshalb mit einem Gewehr starke Schmerzmittel und Antibiotika.

Finn erwartet eine süsse Überraschung

Ob er überlebt, bleibt ungewiss: «Der dritte Tag wird entscheidend werden», so Schildger. Im Moment könne man seine Überlebenschancen nicht abschätzen. Schildger: «Wir können nur hoffen und ihm zur Seite stehen.»

Das Interesse am Zustand des Bären ist gemäss Schildger riesig: «Die Leute belagern förmlich den Bärenpark.» Alle wollten sie wissen, wie es Finn geht und ob er es schafft. Sollte er es tatsächlich schaffen, erwartet ihn eine süsse Überraschung, wie Schildger sagt. «Die Honiggläser und Genesungskarten türmen sich.»

(amc)

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  • C.Hitz am 10.12.2009 14:11 Report Diesen Beitrag melden

    Das Tier

    Immer sind es die Tiere die falsch zu handeln scheinen, obschon sie seit Jahrtausenden immer gleich handeln, nämlich nach ihrem Instinkt...Wir Menschen hingegen handeln mit unserem Verstand...wenn jedoch jemand nicht weiss, dass es gefährlich ist, zu einem Bären ins Gehege zu springen, um einen Plastiksack zu holen, ist sein Verstand soweit eingeschränkt, dass diese Person eine Aufsicht Benötigt....aber es sind ja immer die bösen Tiere schuld, wenn das Hirn des ach so unschuldigen Menschen ausschaltet..obwohl wir eigentlich die mit Verstand sein sollten!!! Doch dies ist fragwürdig..immer mehr!

  • Tom am 29.11.2009 11:50 Report Diesen Beitrag melden

    Peinlich

    Ich schäme mich für die Schweiz in der Tierschützer Behinderte und Polizisten bedrohen. PS: Manstop erfüllt ziemlich genaue Kriterien: kontrolliertes aufpilzen auf Kalibergrösse um die Schussenergie im Angreifer abzugeben und Durchschüsse zu vermeiden. Die Gleichsetzung mi Hohlspitz / Dum-Dum ist eine Erfindung der Linken lieb zum Dieb Liga. Die wollen lieber auf die Polizei schimpfen wenn es dritte getroffen hat.

    • Alya am 30.11.2009 20:07 Report Diesen Beitrag melden

      Selber Schuld...

      Und der Bär ist nichts wert? Wenn jemand so bescheuert ist, in ein Bärengehege zu springen, dann hat derjenide es kaum besser verdient... (Schlimm genug, dass es Bärengehege gibt!) Und wenn, wie betont, das "Opfer" geistig behindert war, dann sind dessen Angehörige Schuld, die ihn da hineinhüpfen ließen... Bären sind Raubtiere, dem Menschen überlegen. Guten Morgen Realität!

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  • E.Bähler am 29.11.2009 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Bären gehören in die Natur !

    Und nicht als Schau in einem Stadt ! Wo ist die Freiheit des Tieres ? - Der Mann ist nicht schuldig - Der Polizist ist nicht schuldig - Der Initiator der Idee ( und Bärenpark in der Stadt als unsicheres Objekt für ein Wildtier ) einen Bär in die Stadt zu bringen als Schauobjekt ist schuldig !