Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Bern
09. März 2010 23:01; Akt: 09.03.2010 20:04 Print
Studenten reisen als Diplomaten um die Welt
von Patrick Marbach - Sie stecken noch mitten in der Ausbildung und sind doch schon geübte Diplomaten: Berner Studenten verhandeln an den Uno-Simulationen in New York und Taipeh.

Studis im Diplomatenzwirn: Die Berner MUN-Delegation vor der Abreise.
Um nicht weniger als die Zukunft der Welt geht es bei den Model United Nations (MUN).Allerdings debattieren nächste Woche an den Gipfeltreffen in Taipeh und New York keine gestandenen Uno-Botschafter, sondern 6000 ausgesuchte Studenten aus über 50 Nationen. Auch die Uni Bern ist an beiden Tagungen mit je einer Delegation vertreten. «Studenten, die sich für Diplomatie interessieren, erhalten einen Einblick, wie es bei der Uno so zugehen könnte», erklärt Christian Jungen (25). Mit zehn Kommilitonen aus verschiedenen Fachrichtungen reist er morgen nach Taipeh und wird sich dort für Panama ins Zeug legen. Denn gemäss den MUN-Regeln vertreten die Botschafter nie ihr Heimatland.
Das nötige Rüstzeug haben sich die Studis an Debattierabenden, Rhetorikkursen und mit intensiver Vorbereitung auf ihre Spezialgebiete geholt: «So befasst sich mein Komitee mit Kriegsführung im Internet und dem US-Raketenabwehrschild», sagt Jungen. Sechs Stunden pro Tag werden die MUN-Delegierten hart verhandeln. Danach haben sie Gelegenheit, das Gastgeberland zu erkunden.
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

























