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14. November 2007 07:31; Akt: 14.11.2007 12:40 Print
Trotz Sex-Skandal: FC Thun will Betrieb durchziehen
Trotz des Verdachts der sexuellen Handlungen mit einer 15-Jährigen gegen mehrere Spieler will der FC Thun seinen Trainings- und Spielbetrieb voll durchziehen.
Das Training werde deshalb am Mittwoch wieder aufgenommen, sagte Vereinspräsident Kurt Weder im «Regionaljournal» von Schweizer Radio DRS. Auf die Entlassung aller Verdächtigen angesprochen, sagte der Präsident, es sei hilfreich, dass nicht totale Dramatik herrsche. Man warte jetzt die Ergebnisse der Strafuntersuchung ab und werde dann weitersehen. Weder bekräftigte, dass für die Betroffenen die Unschuldvermutung gelte. Man werde aber sehr wachsam sein.
Die Thuner Vizestadtpräsidentin Ursula Haller gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Affäre die Volksabstimmung vom kommenden 9. Dezember über das neue Fussballstadion nicht negativ beeinflussen werde. Polizei und Untersuchungsbehörden hatten am (gestrigen) Dienstag 21 Personen, darunter zwölf jetzige und ehemalige Spieler des FC Thun, vorübergehend festgenommen. Sie werden der sexuellen Handlungen mit einer 15-Jährigen verdächtigt, die dem Fan-Umfeld des Klubs zugerechnet wird. Gegen die Mehrheit der Beschuldigten wird ein Strafverfahren eröffnet. Die Untersuchungsbehörden gehen davon aus, dass die sexuellen Handlungen grösstenteils im Einverständnis mit dem Mädchen erfolgten.
(dapd)

























