Höhere Sicherheit
03. November 2009 22:51; Akt: 03.11.2009 21:23 Print
Bike-Cops in Bern
von Bigna Silberschmidt - Polizisten sollen bald auf wendigen Bikes durch die Berner Strassen flitzen und so für mehr Sicherheit sorgen. Dies fordern bürgerliche Politiker.
«Bike-Cops sind schneller unterwegs als Fusspatrouillen und können Brennpunkte in der Innenstadt rasch erreichen», sagt CVP-Präsident Michael Daphinoff. Zudem seien Fahrräder ökologische Fortbewegungsmittel und seien perfekt für die Kontrolle von wenig begangenen oder engen Wegen. Deshalb fordert die BDP/CVP-Fraktion in einem Vorstoss, dass täglich eine Bike-Patrouille von mindestens zwei Personen während zwölf Stunden in der Stadt zum Rechten schaut – tagsüber und auch nachts. «Dies wird das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ganz klar stärken», so Daphinoff.
In Zürich treten Polizisten bereits in die Pedalen – Bern soll nachziehen.
In grösseren Schweizer Städten sind velofahrende Polizisten bereits im Einsatz. In Biel etwa radeln im Sommerhalbjahr regelmässig drei Zweierteams durch die Gegend. Bewährt hat sich das Modell auch in Zürich: «Velopolizisten sind viel wendiger als Autopatrouillen. Das kann bei der Verfolgung von Flüchtigen ein Vorteil sein», sagt Judith Hödl von der Kapo Zürich. Positiv sei auch der enge Kontakt zur Bevölkerung. Genau dies wünscht sich Daphinoff auch für Bern: «Wir wollen eine bürgernahe und sportliche Polizei.»


























von: Peter Roth am: 04.11.2009 06:26
von: lukas müller am: 04.11.2009 00:50
von: Klara Reutiger am: 03.11.2009 23:31