Ihre Story, Ihre Informationen, Ihr Hinweis?
feedback@20minuten.ch 
Bern
22. Dezember 2009 23:04; Akt: 23.12.2009 01:15 Print
Ladendiebe nutzen die Weihnachtshektik aus
von Nora Camenisch - Ladendiebe haben in der Adventszeit Hochsaison. Besonders oft geklaut werden Champagner und Spielkonsolen.
«Wir erwischen bis zu 25 Prozent mehr Ladendiebe als üblich», verrät der Berner City-Detektiv Pavel Müller. In deren Taschen würden in der besinnlichen Zeit nebst traditionellen Weihnachtsgeschenken wie Parfüm und Schokolade auch Lachs und Champagner landen. An Dreistheit fehlt es den Langfingern nicht: «Wir haben einmal den gleichen Täter viermal am selben Tag erwischt.»
Games, DVDs und CDs stehen bei Ladendieben hoch im Kurs. (tob)
Rentnerin stellt Trickbetrüger
Trickbetrüger trieben in Konolfingen ihr Unwesen. Doch diese hatten wohl nicht mit der 75-jährigen Ruth Felix gerechnet. Die Rentnerin liess sich nämlich nicht so einfach ausnehmen: Als iranische Trickbetrüger ihr 5000 Franken abknöpfen wollten, vertröstete sie diese auf den nächsten Tag, wie das «Migros-Magazin» berichtet. Die Gauner kamen tatsächlich nochmals. Doch statt Ruth Felix und deren Geld wartete die Polizei auf sie.
Die diebische Hochsaison bekommt auch der Media- Markt in Muri zu spüren. Geschäftsführer Peter Schmid: «Mehr Frequenz im Laden bedeutet auch mehr Diebe. Statt zwei bis drei pro Monat fassen wir nun bis zu fünf an einem Tag.» Die Langfinger seien auf der Jagd nach Games, DVDs, CDs und vor allem nach Spielkonsolen. «Wir haben einen erwischt, der hatte eine PSP in seinem Socken versteckt.» Beim Media-Markt ist man gewappnet: Mehrere Detektive überwachen den Shop.
Nebst den Ladengaunern haben in der Adventszeit auch Taschendiebe Hochkonjunktur. «Wir rufen immer wieder dazu auf, sich in Menschenmassen in Acht zu nehmen», sagt Jürg Mosimann, Mediensprecher der Kapo Bern. Es komme etwa immer wieder vor, dass Leute ihre Taschen an den Einkaufswagen hängen. Dies sei natürlich leichte Beute.
Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»
Unsere Leser kommentieren fleissig - durchschnittlich gehen Tag für Tag 4000 Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.
«Gibt es eine Möglichkeit, dass mein Beitrag schneller veröffentlicht wird?»
Wer sich auf 20 Minuten Online einen Account zulegt und als eingeloggter User einen Beitrag schreibt oder auf einen Kommentar antwortet, der wird vorrangig behandelt. Hat ein eingeloggter User bereits viele Kommentare verfasst, die freigegeben wurden, so werden seine neuen Beiträge mit oberster Priorität behandelt.
«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»
Womöglich wurde der Beitrag in Dialekt verfasst. Damit alle deutschsprachigen Leser den Kommentar verstehen, ist Hochdeutsch bei uns Pflicht. Sofort gelöscht werden Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken. (oku)
Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?
Schreiben Sie an feedback@20minuten.ch
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.
-
Alle 11 Kommentare




























blocher
blocher hat immer schuld, so die linken, aber dass die meisten verbrechen in hochburgen der SP, etwa basel passieren, wird glattwegs abgelogen.
Bern eine sehr unsichere Stadt
Bern ist die unsicherste Stadt, welche ich kenne. Ich war in vielen Städten der Welt. In Bern wurde ich von Taschendieben in einem Ladengeschäft bestohlen und einmal überfallen. Ich zog aus der Stadt weg, gehe nicht mehr dorthin, vor allem auch, weil es keine Parkplätze mehr gibt. Polizei sieht man nirgends, höchstens mal ein Polizeiauto das durch die Strassen fährt. Sicherheit in Bern gibt es schon ewig nicht mehr.
Ladendiebe - freie Fahrt!
Teure Polizisten, welche die Night-Clubs und Drogengeniesser ganztags/ganznachts supervisionieren müssen, rücken nicht mehr wegen ein paar osteurop./balkanischen Ladendieben aus, zumal die Verluste von den Grossverteilern bereits auf die Verkaufspreise raufgerechnet wurden. Solidarnosh (Solidarität) mit den Dieben heisst die heutige neue CH-Polizeidoktrin!