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07. Februar 2008 12:30; Akt: 07.02.2008 13:27 Print
Schon wieder abgemagerte Rinder auf Bauernhof
Die Berner Behörden mussten erneut zu einem Bauernhof des Grauens ausrücken. Der Landwirt hat seine Tiere nicht ausreichend gefüttert und gepflegt.
Ein unterernährtes Rind, das im November tot vor der Tierkadaversammelstelle in Emmenmatt aufgefunden wurde, führte die Ermittler zum Täter. Der illegal entsorgte Kadaver ohne Ohrmarke sei im Institut für Tierpathologie der Universität Bern untersucht worden und habe dann von der Kantonspolizei Bern einem Landwirt aus dem Emmental zugeordnet werden können. Das teilten das Untersuchungsrichteramt Burgdorf und die Kantonspolizei am Donnerstag mit.
Dieses Tote Kalb führte die Ermittler auf die Spur des fehlbaren Bauern.
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Das tote Rind wog nur 130 Kilogramm und war folglich deutlich unterernährt. Ein normales Rind wiegt dreimal so viel.
Unterernährte und unterentwickelte Tiere
Als die Behörden den Hof des Bauern inspizierten, stiessen sie auf drei Rinder, ein Kalb und zwei Schafe in stark unterernährtem und unterentwickeltem Zustand. Den Milchkühen hingegen ging es gut. Der Bauer muss sich nun wegen Verstössen gegen das Tierseuchen- und das Tierschutzgesetz vor dem Richter verantworten.
Am 24. Januar meldeten die Berner Behörden, bei einer Tierhaltungskontrolle auf einem Bauernhof im bernischen Seeland seien sie auf «teils katastrophale Zustände» gestossen. Kühe standen «auf Bergen von Mist» und waren stark vernachlässigt. Eine Kuh musste eingeschläfert werden.
tif/SDA/ATS

























