Zukunftsziele

18. März 2010 13:00; Akt: 18.03.2010 17:53 Print

Stadt Bern will 140 000 Einwohner habenStadt Bern will 140 000 Einwohner haben

Die Stadt Bern soll weiter wachsen: Bis in zehn Jahren, so hofft der Gemeinderat, zählt die Bundesstadt 10 000 Einwohner mehr als heute. Jetzt werden entsprechende Projekte lanciert.

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Um das Ziel zu erreichen, sollen diverse Wohnbauplanungen prioritär behandelt, städtische Areale rasch überbaut und Sanierungen gefördert werden. Diese und weitere Massnahmen skizziert die Stadt in einem am Donnerstag publizierten Bericht «Wohnstadt Bern 2012». Konkret will die Stadt Projekte für die Areale Warmbächliweg/KVA, Holligen/ Mutachstrasse, Platanenweg und Stöckacker Süd bis Ende 2012 dem Volk vorlegen.

Weitere Gebiete will sie auf ihr Wohnbaupotential hin prüfen, etwa ein Areal an der Reichenbachstrasse oder das Mittelfeld. Potenzial ortet die Stadt an der Bitziusstrasse, in Brünnen, Am Centralweg, im Schönbergpark, bei der Feuerwehrkaserne Viktoria, und beim Tramdepot Burgernziel wie sie am Donnerstag mitteilte.

Neue Wohnungen in Planung

Heute zählt Bern rund 130 000 Einwohner. «Ohne zusätzliche Wohnungen kann man keine zusätzlichen Einwohner gewinnen», betonte Stadtpräsident Alexander Tschäppät laut Redetext vor den Medien.

In der laufenden Legislatur will der Gemeinderat neue Planungen für 500 Wohnungen vorbereiten und Planungen für 500 Wohnungen abschliessen. 500 neue Wohnungen sollen zudem bis 2012 bereit sein.

Energetische Sanierungen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei der Wohnbausanierung. Drei Viertel der rund 74 000 Wohnungen in Bern seien vor 1960 gebaut worden, schreibt die Stadt. Sie will sich dafür einsetzen, dass städtische Wohnungen sowie Wohungen von Gesellschaften und Genossenschaften mit städtischer Beteiligung energetisch saniert werden. Auch Verdichtungsmöglichkeiten sollen geprüft werden.

Der Bericht befasst sich ausserdem mit der Nutzung bestehenden Wohnraums. Der Kanton schaffte letztes Jahr das Gesetz über die Erhaltung von Wohnraum ab. Dadurch könnten schätzungsweise 1200 Wohnungen, vor allem in der Altstadt, aber auch andernorts, bewilligungsfrei zu Büros umgenutzt werden. Hier will der Gemeinderat Möglichkeiten prüfen, kommunale Vorschriften zu erlassen.

(sda)

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  • Petra Gerber am 19.03.2010 13:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wer will schon in der Stadt wohnen?

    Wer will schon in der Stadt wohnen?Mit einem Handwerkereinkommen kommen die Kinder sicher auf eine Schule mit überdurchschnittlich hohem Ausländeranteil und sind dadurch bei der Lehrstellensuche benachteiligt.Nein danke.Solange man Kinder hat und nicht Geld wie Heu,wohnt man besser auf dem Land.Aber auch mit viel Geld ,gibt es Steuergünstigere Städte als Bern.

  • Manfred Hedwich am 19.03.2010 07:33 Report Diesen Beitrag melden

    Wachstum, Urbanisierung, Lebensqualität?

    Ja natürlich wachsen, wachsen und dann NUR noch teure Wohnungen! Begründet wird es dann mit Arbeitzplätze :-( Autobahnen und Tunnels alles wird zersiedelt und geopfert! Dann noch ungebremste Einwanderung und die Schweiz wird zum bald Ghetto!

  • Heinz am 19.03.2010 07:17 Report Diesen Beitrag melden

    Idee

    Von wem stand diese Idee? Natürlich von unserem beleibten Stapi. Ist es einmal so weit verzeiht er sich aus Bern und wohnt im schönen grünen und ruhigen Ort.Wir aber müssen mit all seinen Ideen weiterleben.